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Brasiliens Zentralbank lockert Mindestreserveanforderungen für Banken
16.09.14 16:19
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In Brasilien ging das BIP im zweiten Quartal um 0,9% gegenüber dem Vorjahr zurück, während der Wert für das erste Quartal auf ein Plus von 1,9% gegenüber dem Vorjahr revidiert wurde berichten die Experten von Franklin Templeton.
Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe und im Bausektor infolge der geringeren Aktivitäten während der FIFA-Weltmeisterschaft seien die Hauptgründe für die Kontraktion gewesen. Weil das BIP-Wachstum gegenüber dem Vorquartal zwei Quartale in Folge gesunken sei, befinde sich Brasilien nun in einer technischen Rezession. Im zweiten Quartal sei das BIP um 0,6% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft und das Minus im ersten Quartal sei auf 0,2% gegenüber dem Vorjahr revidiert worden.
Die Zentralbank habe die Mindestreserveanforderungen für Banken gelockert, um die Binnenwirtschaft zu stimulieren. Banken dürften künftig bis zu 60% ihrer Reserveanforderungen, die sie als Termineinlagen bei der Zentralbank halten würden, für die Vergabe neuer Kredite oder den Erwerb von Krediten bei anderen Banken nutzen. Die Inflation habe mit 6,5% im Juli unverändert am oberen Ende der von der Zentralbank angestrebten Bandbreite verharrt.
Das Leistungsbilanzdefizit habe sich von 3,3 Mrd. US-Dollar im Juni auf 6,0 Mrd. US-Dollar im Juli ausgeweitet. Das kumulierte Leistungsbilanzdefizit für die 12-Monatsperiode bis Ende Juli 2014 habe sich insgesamt auf 78,4 Mrd. US-Dollar belaufen, das entspreche 3,5% des BIP. Die Kapitalzuflüsse durch ausländische Direktinvestitionen seien im Juli auf 5,0 Mrd. US-Dollar gestiegen, somit habe sich die Gesamtsumme für das Jahr auf 64,0 Mrd. US-Dollar oder 2,8% des BIP erhöht. Die Devisenreserven des Landes hätten sich im Juli auf insgesamt 379,0 Mrd. US-Dollar belaufen. (Ausgabe vom 31.08.2014) (16.09.2014/alc/a/a)
Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe und im Bausektor infolge der geringeren Aktivitäten während der FIFA-Weltmeisterschaft seien die Hauptgründe für die Kontraktion gewesen. Weil das BIP-Wachstum gegenüber dem Vorquartal zwei Quartale in Folge gesunken sei, befinde sich Brasilien nun in einer technischen Rezession. Im zweiten Quartal sei das BIP um 0,6% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft und das Minus im ersten Quartal sei auf 0,2% gegenüber dem Vorjahr revidiert worden.
Die Zentralbank habe die Mindestreserveanforderungen für Banken gelockert, um die Binnenwirtschaft zu stimulieren. Banken dürften künftig bis zu 60% ihrer Reserveanforderungen, die sie als Termineinlagen bei der Zentralbank halten würden, für die Vergabe neuer Kredite oder den Erwerb von Krediten bei anderen Banken nutzen. Die Inflation habe mit 6,5% im Juli unverändert am oberen Ende der von der Zentralbank angestrebten Bandbreite verharrt.
Das Leistungsbilanzdefizit habe sich von 3,3 Mrd. US-Dollar im Juni auf 6,0 Mrd. US-Dollar im Juli ausgeweitet. Das kumulierte Leistungsbilanzdefizit für die 12-Monatsperiode bis Ende Juli 2014 habe sich insgesamt auf 78,4 Mrd. US-Dollar belaufen, das entspreche 3,5% des BIP. Die Kapitalzuflüsse durch ausländische Direktinvestitionen seien im Juli auf 5,0 Mrd. US-Dollar gestiegen, somit habe sich die Gesamtsumme für das Jahr auf 64,0 Mrd. US-Dollar oder 2,8% des BIP erhöht. Die Devisenreserven des Landes hätten sich im Juli auf insgesamt 379,0 Mrd. US-Dollar belaufen. (Ausgabe vom 31.08.2014) (16.09.2014/alc/a/a)


