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Bank of Japan steht in den Startlöchern
18.06.19 12:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China dürfte auch das japanische Wachstum weiter belasten, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Des Weiteren geht die Deutsche Bank AG davon aus, dass die geplante Mehrwertsteuererhöhung in Japan im Oktober in Kraft tritt. Daher erwarte man nun einen Rückgang des japanischen BIP von 0,1 Prozent im Jahr 2020. Jedoch sollte das nachlassende globale Wachstum dazu führen, dass einige Staaten fiskalpolitische Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur einleiten würden. Über den Außenhandel sollte sich dies mittelfristig auch auf das japanische Wachstum positiv auswirken. Notenbankchef Kuroda habe vor kurzem bereits Maßnahmen seitens der Zentralbank angekündigt. Angesichts der zunehmend expansiven Geldpolitik der großen Zentralbanken, allen voran der FED, steige auch der Handlungsdruck bei der Bank of Japan (BoJ). Der Kurs des Yen gegenüber dem US-Dollar könnte steigen, wenn sich die FED morgen zu ihrer geldpolitischen Sitzung treffe und sich zu einer Lockerung ihrer Geldpolitik entschließe. Auch bei der EZB geht die Deutsche Bank AG gegen Jahresende von einer etwas expansiveren Politik aus. Der weitere Verlauf der Woche, in dem auch die Bank of Japan über ihre weitere Geldpolitik entscheide, dürfte daher für den Yen-Kurs noch interessant werden. (18.06.2019/alc/a/a)
Des Weiteren geht die Deutsche Bank AG davon aus, dass die geplante Mehrwertsteuererhöhung in Japan im Oktober in Kraft tritt. Daher erwarte man nun einen Rückgang des japanischen BIP von 0,1 Prozent im Jahr 2020. Jedoch sollte das nachlassende globale Wachstum dazu führen, dass einige Staaten fiskalpolitische Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur einleiten würden. Über den Außenhandel sollte sich dies mittelfristig auch auf das japanische Wachstum positiv auswirken. Notenbankchef Kuroda habe vor kurzem bereits Maßnahmen seitens der Zentralbank angekündigt. Angesichts der zunehmend expansiven Geldpolitik der großen Zentralbanken, allen voran der FED, steige auch der Handlungsdruck bei der Bank of Japan (BoJ). Der Kurs des Yen gegenüber dem US-Dollar könnte steigen, wenn sich die FED morgen zu ihrer geldpolitischen Sitzung treffe und sich zu einer Lockerung ihrer Geldpolitik entschließe. Auch bei der EZB geht die Deutsche Bank AG gegen Jahresende von einer etwas expansiveren Politik aus. Der weitere Verlauf der Woche, in dem auch die Bank of Japan über ihre weitere Geldpolitik entscheide, dürfte daher für den Yen-Kurs noch interessant werden. (18.06.2019/alc/a/a)


