Erweiterte Funktionen
Bank of England: Zinssenkung ante portas
02.05.25 11:02
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im Februar stieg das UK-BIP zum Vormonat unerwartet kräftig um 0,5 Prozent, im Marktkonsens wurde ein Zuwachs um 0,1 Prozent erwartet, so die Analysten von Postbank Research.
Zudem sei der Vormonat noch leicht aufwärts revidiert worden.
Wie bereits im Februar hätten auch im März die Inflationsraten weiter nachgegeben. Die Gesamt-Inflationsrate sei von 2,8 auf 2,6% gefallen, die Kernrate von 3,5 auf 3,4% und die Dienstleistungsinflation von 5,0 auf 4,7%.
Der Lohndruck habe sich zuletzt leicht auf hohem Niveau verringert.
Nachdem bei der März-Sitzung der BoE der Leitzins erwartungsgemäß bei 4,5% belassen worden sei, würden die Swapmärkte nun fest von einer Leitzinssenkung um 25 bp am 8. Mai ausgehen. Bis Ende 2025 seien für die Monate danach kumulierte Zinssenkungen in Höhe von weiteren 60 Basispunkten eingepreist.
Dass Großbritannien am "Liberation Day" mit geringeren Zöllen belegt worden sei (10%) als die Mehrzahl der anderen US-Handelspartner, habe dem Pfund Sterling zunächst Rückenwind geliefert. Nachdem es an den US-Anleihemärkten dann aber zu massiven Verkäufen und somit steigenden Renditen gekommen sei, seien die britischen Gilts ebenfalls unter starken Abgabedruck geraten. Ähnlich wie bei den USA hätten einige Marktakteure anscheinend an der Schuldentragfähigkeit der Staatsfinanzen gezweifelt. Zuletzt habe sich die Lage aber wieder etwas beruhigt, und das Pfund habe sich von den Tiefs erholt. In den kommenden Monaten dürfte es zum Euro geringfügig in Richtung EUR/GBP 0,87 abwerten. (Währungsbulletin Mai 2025) (02.05.2025/alc/a/a)
Zudem sei der Vormonat noch leicht aufwärts revidiert worden.
Der Lohndruck habe sich zuletzt leicht auf hohem Niveau verringert.
Nachdem bei der März-Sitzung der BoE der Leitzins erwartungsgemäß bei 4,5% belassen worden sei, würden die Swapmärkte nun fest von einer Leitzinssenkung um 25 bp am 8. Mai ausgehen. Bis Ende 2025 seien für die Monate danach kumulierte Zinssenkungen in Höhe von weiteren 60 Basispunkten eingepreist.
Dass Großbritannien am "Liberation Day" mit geringeren Zöllen belegt worden sei (10%) als die Mehrzahl der anderen US-Handelspartner, habe dem Pfund Sterling zunächst Rückenwind geliefert. Nachdem es an den US-Anleihemärkten dann aber zu massiven Verkäufen und somit steigenden Renditen gekommen sei, seien die britischen Gilts ebenfalls unter starken Abgabedruck geraten. Ähnlich wie bei den USA hätten einige Marktakteure anscheinend an der Schuldentragfähigkeit der Staatsfinanzen gezweifelt. Zuletzt habe sich die Lage aber wieder etwas beruhigt, und das Pfund habe sich von den Tiefs erholt. In den kommenden Monaten dürfte es zum Euro geringfügig in Richtung EUR/GBP 0,87 abwerten. (Währungsbulletin Mai 2025) (02.05.2025/alc/a/a)


