Bank of England: Leitzinsanhebung schon im August erwartet


26.02.19 13:00
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Neben der Entspannung in Italien könnte ebenfalls das Risiko eines harten Brexits abnehmen - auch wenn Premierministerin May lediglich eine Einigung in der letzten Sekunde anstrebt, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Die Zeit sei allerdings nun zu knapp, um dem britischen Parlament bis morgen ihr nachverhandeltes Abkommen mit der EU vorzulegen. Zusammen mit EU-Kommissionspräsident Juncker habe sich May stattdessen darauf geeinigt, die Nachverhandlungen bis zum 21. März abzuschließen. Mit Spannung werde nun die Reaktion des britischen Parlaments erwartet. Sollten die Volksvertreter beschließen, weitere Kompetenzen von May auf das Parlament zu übertragen, könnte dies den Pfundkurs positiv beeinflussen.

Die Deutsche Bank geht weiterhin davon aus, dass es zu einem Brexit-Abkommen kommen wird. Zwar klang die Bank of England zuletzt zunehmend vorsichtig, dennoch rechnet die Deutsche Bank mit einer Leitzinsanhebung schon im August. Der Markt preise dies zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 30 Prozent ein. Das Abkommen mit der EU würde sich aber positiv auf die Stimmung in der Wirtschaft auswirken, die momentan noch von Unsicherheit geprägt sei. Der weiterhin starke Arbeitsmarkt sowie das robuste Lohneinkommen und ein Wachstum über Potenzial würden für eine steigende Inflation sprechen, die eine Zinsanhebung rechtfertige. In diesem Umfeld sollte das Pfund stärker gegenüber dem Euro notieren. (26.02.2019/alc/a/a)




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