Erweiterte Funktionen
Bank of England: Absenkung des Leitzinses auf 0,25% erwartet
14.07.16 10:33
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die EWU-Industrieproduktion ist im Mai deutlicher als im Vorfeld erwartet um 1,2% gegenüber dem Vormonat gesunken, so die Analysten von Postbank Research.
Zugleich sei aber der Zuwachs im April von 1,1% auf 1,4% revidiert worden. Aus Ländersicht habe insbesondere der kräftige Rücksetzer im größten EWU-Mitgliedsstaat Deutschland (-1,3%) für das Minus verantwortlich gezeichnet. Aber auch zahlreiche kleinere Länder hätten starke Rückgänge der Produktion zu verzeichnen, wobei die Niederlande mit einem Minus von 7,8% gegenüber dem Vormonat hervorgestochen hätten.
Hinsichtlich einzelner Güterklassen habe der Rückprall im Mai auf einer breiten Basis gestanden. Die volatile Energieproduktion habe dabei am deutlichsten um 4,3% nachgegeben. Aber auch die Produktion der konjunkturell bedeutsamen Kapitalgüter sei um 2,3% gesunken. Im Durchschnitt der Monate April und Mai habe die Produktion in der Eurozone um knapp 0,2% unter ihrem durchschnittlichen Niveau des Vorquartals gelegen. Dies deute darauf hin, dass für das zweite Quartal seitens der Industrie keine Wachstumsimpulse zu erwarten seien. Das BIP-Wachstum in der Eurozone sollte sich vor diesem Hintergrund von 0,6% auf 0,3% abschwächen.
Das Monetary Policy Committee (MPC) der Bank of England dürfte heute auf seiner ersten geldpolitischen Sitzung nach dem überraschenden Votum der britischen Wähler für einen EU-Austritt des Landes vom 23. Juni eine Absenkung des Leitzinses von 0,50% auf 0,25% beschließen. Nachdem BoE-Gouverneur Mark Carney in den vergangenen Monaten und insbesondere auch unmittelbar nach dem Referendum wiederholt auf die aus dem Brexit-Votum resultierenden Belastungen für die britische Volkswirtschaft hingewiesen habe, sei zudem der Beschluss weiterer geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen nicht ausgeschlossen. (14.07.2016/alc/a/a)
Zugleich sei aber der Zuwachs im April von 1,1% auf 1,4% revidiert worden. Aus Ländersicht habe insbesondere der kräftige Rücksetzer im größten EWU-Mitgliedsstaat Deutschland (-1,3%) für das Minus verantwortlich gezeichnet. Aber auch zahlreiche kleinere Länder hätten starke Rückgänge der Produktion zu verzeichnen, wobei die Niederlande mit einem Minus von 7,8% gegenüber dem Vormonat hervorgestochen hätten.
Hinsichtlich einzelner Güterklassen habe der Rückprall im Mai auf einer breiten Basis gestanden. Die volatile Energieproduktion habe dabei am deutlichsten um 4,3% nachgegeben. Aber auch die Produktion der konjunkturell bedeutsamen Kapitalgüter sei um 2,3% gesunken. Im Durchschnitt der Monate April und Mai habe die Produktion in der Eurozone um knapp 0,2% unter ihrem durchschnittlichen Niveau des Vorquartals gelegen. Dies deute darauf hin, dass für das zweite Quartal seitens der Industrie keine Wachstumsimpulse zu erwarten seien. Das BIP-Wachstum in der Eurozone sollte sich vor diesem Hintergrund von 0,6% auf 0,3% abschwächen.
Das Monetary Policy Committee (MPC) der Bank of England dürfte heute auf seiner ersten geldpolitischen Sitzung nach dem überraschenden Votum der britischen Wähler für einen EU-Austritt des Landes vom 23. Juni eine Absenkung des Leitzinses von 0,50% auf 0,25% beschließen. Nachdem BoE-Gouverneur Mark Carney in den vergangenen Monaten und insbesondere auch unmittelbar nach dem Referendum wiederholt auf die aus dem Brexit-Votum resultierenden Belastungen für die britische Volkswirtschaft hingewiesen habe, sei zudem der Beschluss weiterer geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen nicht ausgeschlossen. (14.07.2016/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


