Erweiterte Funktionen
BOE-Leitzinssenkung nimmt Formen an
17.12.19 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Nachrichtenlage bezüglich der britischen Wirtschaft bleibt verhalten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Nachdem die jüngst veröffentlichten monatlichen BIP-Wachstumsraten auf eine Stagnation der Wirtschaft im Oktober hingewiesen hätten, würden weiter Anzeichen für eine Belebung fehlen. So habe der Flash Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe von 48,9 auf 47,4 Punkte nachgegeben und auch im Dienstleistungssektor werde mit 49,0 nach 49,3 Punkten weiter eine Kontraktion angezeigt.
Vor diesem Hintergrund dürften die heutigen Arbeitsmarktdaten Beachtung finden. Bisher habe sich der Arbeitsmarkt als relativ robust erwiesen, die Analysten würden allerdings im November mit einem kleinen Anstieg der Arbeitslosenquote von 3,8% auf 3,9% rechnen. Auch die Lohndynamik sollte sich im Dreimonatsdurchschnitt von August bis Oktober leicht von 3,6% auf 3,4% abgeschwächt haben. Zuletzt hätten bereits zwei von neun stimmberechtigten Mitgliedern der britischen Notenbank für eine Lockerung der Geldpolitik votiert. Im Mai 2020 würden die Analysten mit einer Leitzinsreduzierung um 25 BP rechnen.
Das Britische Pfund werde indes weiter durch politische Entwicklungen getrieben und sei zum Start der Woche wieder unter Druck geraten. Hintergrund seien Pläne des britischen Premierministers Boris Johnson, ein Gesetz zu verabschieden, dass die zur Verfügung stehende Verhandlungsperiode mit der EU über ein Handelsabkommen auf Ende 2020 begrenze. EU-Vertreter hätten in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass es ambitioniert sei, bis zum Ende des kommenden Jahres ein umfassendes Abkommen zu verhandeln und hätten bereits die Bereitschaft signalisiert, die Frist zu verlängern. (17.12.2019/alc/a/a)
Nachdem die jüngst veröffentlichten monatlichen BIP-Wachstumsraten auf eine Stagnation der Wirtschaft im Oktober hingewiesen hätten, würden weiter Anzeichen für eine Belebung fehlen. So habe der Flash Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe von 48,9 auf 47,4 Punkte nachgegeben und auch im Dienstleistungssektor werde mit 49,0 nach 49,3 Punkten weiter eine Kontraktion angezeigt.
Vor diesem Hintergrund dürften die heutigen Arbeitsmarktdaten Beachtung finden. Bisher habe sich der Arbeitsmarkt als relativ robust erwiesen, die Analysten würden allerdings im November mit einem kleinen Anstieg der Arbeitslosenquote von 3,8% auf 3,9% rechnen. Auch die Lohndynamik sollte sich im Dreimonatsdurchschnitt von August bis Oktober leicht von 3,6% auf 3,4% abgeschwächt haben. Zuletzt hätten bereits zwei von neun stimmberechtigten Mitgliedern der britischen Notenbank für eine Lockerung der Geldpolitik votiert. Im Mai 2020 würden die Analysten mit einer Leitzinsreduzierung um 25 BP rechnen.
Das Britische Pfund werde indes weiter durch politische Entwicklungen getrieben und sei zum Start der Woche wieder unter Druck geraten. Hintergrund seien Pläne des britischen Premierministers Boris Johnson, ein Gesetz zu verabschieden, dass die zur Verfügung stehende Verhandlungsperiode mit der EU über ein Handelsabkommen auf Ende 2020 begrenze. EU-Vertreter hätten in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass es ambitioniert sei, bis zum Ende des kommenden Jahres ein umfassendes Abkommen zu verhandeln und hätten bereits die Bereitschaft signalisiert, die Frist zu verlängern. (17.12.2019/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


