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Auswirkungen der US-Wahlen auf die Finanzmärkte
07.11.16 15:37
Pioneer Investments Austria
Wien (www.anleihencheck.de) - Clintons Programm entspricht weitestgehend der Wirtschaftspolitik Obamas, die Auswirkungen auf die Finanzmärkte dürften daher gering sein, so Marco Pirondini (Head of US Equities), Paresh Upadhyaya (Director of Currency Strategy, US) und Matteo Germano (Global Head of Multi Asset Investments) von Pioneer Investments.
Beide Kandidaten werden die Fiskalpolitik lockern und mehr Geld in Infrastruktur investieren wollen, allerdings werden sie sich in ihrer Steuerpolitik unterscheiden. Trumps Programm hätte wahrscheinlich mehr Wachstum zur Folge, würde allerdings auch Inflation und Zinsen treiben und Schwellenländer belasten.
Die Aktienkurse werden in erster Linie von den Unternehmensgewinnen abhängen und weniger davon, wer gerade Präsident sei. Der Markt gehe mehrheitlich von einer Präsidentin Clinton aus, kurzfristige Volatilität wäre bei einem Trump-Sieg wahrscheinlicher.
Unter Clinton könnte sich das schwache Wachstum bei geringer Inflation weiter fortsetzten. Dieses Szenario spräche für eine Anlagestrategie, die auf Dividenden, stabile Unternehmen und niedrige Volatilität setze. Profitieren könnten Anlagen in Infrastruktur und erneuerbare Energien. Ein Sieg Trumps wäre für zyklische Sektoren und Infrastrukturinvestitionen insgesamt positiv, würde aber zinssensible Sektoren wie Versorger, Basisgüter und Immobilien benachteiligen.
Trumps protektionistisches Programm könnte die Volkswirtschaften amerikanischer Handelspartner belasten und das Wachstum in den betroffenen Schwellenländern verlangsamen. Eine Präsidentschaft Trumps dürfte sich deutlich auf den US-Dollar (USD) auswirken.
Aus Sicht der Experten spiele sich der US-Wahlkampf in einem komplexen wirtschaftlichen Umfeld ab, das weltweit von politischer Unsicherheit geprägt sei. Wegen der deutlichen Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen würden die Experten starke direktionale Positionierungen für problematisch halten. Wichtiger sei ein diversifiziertes Portfolio mit hochwertigen Assets und den richtigen Werkzeugen zur Risikosteuerung. Für aktive Investoren könnten sich durch die wahlkampfbedingte Volatilität gute Chancen eröffnen. (Ausgabe November 2016) (07.11.2016/alc/a/a)
Beide Kandidaten werden die Fiskalpolitik lockern und mehr Geld in Infrastruktur investieren wollen, allerdings werden sie sich in ihrer Steuerpolitik unterscheiden. Trumps Programm hätte wahrscheinlich mehr Wachstum zur Folge, würde allerdings auch Inflation und Zinsen treiben und Schwellenländer belasten.
Unter Clinton könnte sich das schwache Wachstum bei geringer Inflation weiter fortsetzten. Dieses Szenario spräche für eine Anlagestrategie, die auf Dividenden, stabile Unternehmen und niedrige Volatilität setze. Profitieren könnten Anlagen in Infrastruktur und erneuerbare Energien. Ein Sieg Trumps wäre für zyklische Sektoren und Infrastrukturinvestitionen insgesamt positiv, würde aber zinssensible Sektoren wie Versorger, Basisgüter und Immobilien benachteiligen.
Trumps protektionistisches Programm könnte die Volkswirtschaften amerikanischer Handelspartner belasten und das Wachstum in den betroffenen Schwellenländern verlangsamen. Eine Präsidentschaft Trumps dürfte sich deutlich auf den US-Dollar (USD) auswirken.
Aus Sicht der Experten spiele sich der US-Wahlkampf in einem komplexen wirtschaftlichen Umfeld ab, das weltweit von politischer Unsicherheit geprägt sei. Wegen der deutlichen Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen würden die Experten starke direktionale Positionierungen für problematisch halten. Wichtiger sei ein diversifiziertes Portfolio mit hochwertigen Assets und den richtigen Werkzeugen zur Risikosteuerung. Für aktive Investoren könnten sich durch die wahlkampfbedingte Volatilität gute Chancen eröffnen. (Ausgabe November 2016) (07.11.2016/alc/a/a)


