Australisches Leitzinsniveau unverändert bei 1,50% belassen


06.09.16 10:01
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Großbritannien zog der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im August von 47,4 auf 52,9 Punkte an und kehrte mit dem höchsten Monatsanstieg seit Beginn der Zeitreihe nicht nur zurück in den Expansionsbereich, sondern übersteigt auch leicht das Niveau, das im Vorfeld des Referendums zu beobachten war, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Das Britische Pfund (GBP) sei in Reaktion auf die Veröffentlichung im Austauschverhältnis zum US-Dollar auf den höchsten Stand seit sieben Wochen gestiegen und habe auch zum Euro spürbar Boden gutmachen können. Aktuell notiere der Euro deutlich unter 0,84 GBP.

Die gestern publizierten Daten würden zur Diskussion stellen, ob das Votum gegen den Fortbestand der EU-Mitgliedschaft weniger verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft Großbritanniens habe, als zunächst mehrheitlich erwartet. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt rechnen allerdings weiterhin mit einer spürbaren Abkühlung in der 2. Jahreshälfte, die vor allem durch zunehmende Investitionszurückhaltung getrieben sein wird.

Die australische Notenbank (RBA) habe das Leitzinsniveau am Morgen unverändert bei 1,50% belassen, wie zuvor mehrheitlich erwartet worden sei. Die Analysten würden in den kommenden Monaten nicht mit einer Änderung der "Cash Rate" rechnen, sondern damit, dass die Notenbank zunächst die Wirkungen der bisherigen geldpolitischen Maßnahmen abwarte. In den vergangenen vier Monaten habe die RBA das Leitzinsniveau bereits insgesamt um 50 BP zurückgefahren. (06.09.2016/alc/a/a)




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