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Ausblick Jackson Hole: FED fährt mit aggressiver Politik fort
24.08.22 11:39
Global X ETFs
New York (www.anleihencheck.de) - Der starke private Verbrauch im zweiten Quartal und die steigende Kerninflation sind Gründe für die Federal Reserve, kurzfristig aggressiv zu bleiben, so Morgane Delledonne, Head of Investment Strategy für Europa bei Global X, im Hinblick auf das am Freitag stattfindende Economic Symposium in Jackson Hole.
Die Märkte würden von Jerome Powell am Freitag eine straffere Geldpolitik erwarten, was sich im Ausverkauf der Aktien zu Beginn der Woche, einem stärkeren US-Dollar sowie dem Anstieg der zehnjährigen Treasury-Rendite widerspiegle. Der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex sei jedoch deutlich schwächer ausgefallen als erwartet und habe für einen Stimmungsumschwung am Markt gesorgt, da der Dollar-Index nach der Veröffentlichung gefallen sei. Der starke private Verbrauch im zweiten Quartal und die steigende Kerninflation seien Gründe für die FED, kurzfristig aggressiv zu bleiben.
Nach Meinung der Experten hätten die Märkte eine Lockerung verfrüht erwartet, allerdings nur im geringen Maße, und es sei unwahrscheinlich, dass die FED ihren Straffungskurs über das kommende Frühjahr hinaus verlängere. Der US-Dollar habe wenig Spielraum für eine weitere Aufwertung gegenüber dem Euro und dem Britischen Pfund. Deswegen würden die Experten erwarten, dass die Bank of England und die Europäische Zentralbank ihren Zinserhöhungskurs angesichts der steigenden Gesamt- und Kerninflation und der Verschlechterung der US-Wirtschaftsdaten fortsetzen würden. Die GBP/USD und EUR/USD-Währungspaare dürften sich im kommenden Monat stabilisieren.
"Aufgrund der Datenabhängigkeit der FED erwarte ich, dass Powell sich in seiner Rede am Freitag moderat und mit einer strikteren Tendenz äußern wird", so Morgane Delledonne. Die Anleger würden auf die nächsten Inflationsdaten am 13. September achten, die für den Umfang der nächsten Zinserhöhung der FED entscheidend sein würden. (24.08.2022/alc/a/a)
Die Märkte würden von Jerome Powell am Freitag eine straffere Geldpolitik erwarten, was sich im Ausverkauf der Aktien zu Beginn der Woche, einem stärkeren US-Dollar sowie dem Anstieg der zehnjährigen Treasury-Rendite widerspiegle. Der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex sei jedoch deutlich schwächer ausgefallen als erwartet und habe für einen Stimmungsumschwung am Markt gesorgt, da der Dollar-Index nach der Veröffentlichung gefallen sei. Der starke private Verbrauch im zweiten Quartal und die steigende Kerninflation seien Gründe für die FED, kurzfristig aggressiv zu bleiben.
Nach Meinung der Experten hätten die Märkte eine Lockerung verfrüht erwartet, allerdings nur im geringen Maße, und es sei unwahrscheinlich, dass die FED ihren Straffungskurs über das kommende Frühjahr hinaus verlängere. Der US-Dollar habe wenig Spielraum für eine weitere Aufwertung gegenüber dem Euro und dem Britischen Pfund. Deswegen würden die Experten erwarten, dass die Bank of England und die Europäische Zentralbank ihren Zinserhöhungskurs angesichts der steigenden Gesamt- und Kerninflation und der Verschlechterung der US-Wirtschaftsdaten fortsetzen würden. Die GBP/USD und EUR/USD-Währungspaare dürften sich im kommenden Monat stabilisieren.
"Aufgrund der Datenabhängigkeit der FED erwarte ich, dass Powell sich in seiner Rede am Freitag moderat und mit einer strikteren Tendenz äußern wird", so Morgane Delledonne. Die Anleger würden auf die nächsten Inflationsdaten am 13. September achten, die für den Umfang der nächsten Zinserhöhung der FED entscheidend sein würden. (24.08.2022/alc/a/a)


