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Auf diese Daumenregel können sich Anleiheinvestoren verlassen
12.10.15 11:12
AXA Investment Managers
Köln (www.anleihencheck.de) - AXA Investment Managers äußert sich zu dem Wechselspiel von "Risk on"- und "Risk off"-Phasen an den Märkten:
"Wir glauben fest daran, dass es sich auszahlt, Kreditrisiken im weitesten Sinne einzugehen. Diesem Glauben liegt die Überzeugung zugrunde, dass Investoren langfristig dafür entlohnt werden, Kreditrisiken auf sich zu nehmen statt in risikolose Staatsanleihen zu investieren", so Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.
2015 sei bisher kein gutes Jahr für Anleihen gewesen: US-Hochzinsanleihen hätten Anlegern bis Ende September eine Rendite von -2,5 Prozent gebracht. Die Performance ihrer europäischen Pendants bewege sich um die Nulllinie, und Staatsanleihen hätten lediglich in bescheidenem Rahmen positive Erträge erzielt.
Für Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers, sei dies vorhersehbar gewesen: "Uns bei AXA IM haben diese Zahlen nicht überrascht. Wir mögen nicht alle Ereignisse vorhergesehen haben, die in diesem Jahr auf die Märkte eingeprasselt sind, aber die Bewertung des Anleihemarktes zu Beginn des Jahres hat uns dazu bewegt, in Bezug auf mögliche Erträge für Anleger sehr vorsichtig zu sein. Im Grunde waren wir der Ansicht, dass die Renditen und Spreads zu gering waren."
Darüber hinaus habe sich im Jahresverlauf eine alte Daumenregel für Fixed-Income-Investoren bewahrheitet: Es gebe eine negative Korrelation zwischen den Erträgen, die ausschließlich vom Zinsniveau abhängen würden (wie bei risikolosen Staatsanleihen) und Erträgen, die sich aus dem Kreditrisiko speisen würden. Dieses Phänomen bilde den Kern des Wechselspiels von "Risk on"- und "Risk off"-Phasen an den Finanzmärkten und sei langfristig ein Schlüssel für bessere risikoadjustierte Renditen an den Anleihemärkten.
"Wir glauben fest daran, dass es sich auszahlt, Kreditrisiken im weitesten Sinne einzugehen. Diesem Glauben liegt die Überzeugung zugrunde, dass Investoren langfristig dafür entlohnt werden, Kreditrisiken auf sich zu nehmen statt in risikolose Staatsanleihen zu investieren." Allerdings gebe es, wie bei jeder guten Regel, einige Ausnahmen. So hätten sich risikobehaftete Anleihen erstens zwischenzeitlich immer wieder schlechter entwickelt als sichere Staatsanleihen - und zwar meistens dann, wenn sich die Marktteilnehmer um die Konjunktur gesorgt hätten.
Zweitens gebe es durchaus Unterschiede zwischen verschiedenen Möglichkeiten, Kreditrisiken auf sich zu nehmen. "Hochzinsanleihen unterscheiden sich von Investment-Grade-Unternehmensanleihen, und Staatsanleihen aus der europäischen Peripherie sind nicht dasselbe wie Anleihen aus Schwellenländern", erläutere Iggo. "Deshalb ist es wichtig, über genügend Expertise zu verfügen, um den relativen Wert verschiedener Anleihetypen in verschiedenen Phasen des Konjunkturzyklus beurteilen zu können."
Drittens sei auch Liquidität ein Faktor. "Es gibt Zeiten, in denen Liquidität für Investoren so wichtig ist, dass sie bereit sind, dafür Rendite aufzugeben", so Iggo. "Zu anderen Zeiten dagegen lohnt es sich auf Liquidität zu verzichten, um in alternative, illiquide Anlageformen wie Darlehen zu investieren." Und viertens sei es wichtig, Kreditrisiken eingehend zu analysieren: "Sie brauchen Credit Research, um das Geschäft der Schuldner, die technische Seite des Geschehens und das Risiko einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit zu verstehen." (12.10.2015/alc/a/a)
"Wir glauben fest daran, dass es sich auszahlt, Kreditrisiken im weitesten Sinne einzugehen. Diesem Glauben liegt die Überzeugung zugrunde, dass Investoren langfristig dafür entlohnt werden, Kreditrisiken auf sich zu nehmen statt in risikolose Staatsanleihen zu investieren", so Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.
2015 sei bisher kein gutes Jahr für Anleihen gewesen: US-Hochzinsanleihen hätten Anlegern bis Ende September eine Rendite von -2,5 Prozent gebracht. Die Performance ihrer europäischen Pendants bewege sich um die Nulllinie, und Staatsanleihen hätten lediglich in bescheidenem Rahmen positive Erträge erzielt.
Darüber hinaus habe sich im Jahresverlauf eine alte Daumenregel für Fixed-Income-Investoren bewahrheitet: Es gebe eine negative Korrelation zwischen den Erträgen, die ausschließlich vom Zinsniveau abhängen würden (wie bei risikolosen Staatsanleihen) und Erträgen, die sich aus dem Kreditrisiko speisen würden. Dieses Phänomen bilde den Kern des Wechselspiels von "Risk on"- und "Risk off"-Phasen an den Finanzmärkten und sei langfristig ein Schlüssel für bessere risikoadjustierte Renditen an den Anleihemärkten.
"Wir glauben fest daran, dass es sich auszahlt, Kreditrisiken im weitesten Sinne einzugehen. Diesem Glauben liegt die Überzeugung zugrunde, dass Investoren langfristig dafür entlohnt werden, Kreditrisiken auf sich zu nehmen statt in risikolose Staatsanleihen zu investieren." Allerdings gebe es, wie bei jeder guten Regel, einige Ausnahmen. So hätten sich risikobehaftete Anleihen erstens zwischenzeitlich immer wieder schlechter entwickelt als sichere Staatsanleihen - und zwar meistens dann, wenn sich die Marktteilnehmer um die Konjunktur gesorgt hätten.
Zweitens gebe es durchaus Unterschiede zwischen verschiedenen Möglichkeiten, Kreditrisiken auf sich zu nehmen. "Hochzinsanleihen unterscheiden sich von Investment-Grade-Unternehmensanleihen, und Staatsanleihen aus der europäischen Peripherie sind nicht dasselbe wie Anleihen aus Schwellenländern", erläutere Iggo. "Deshalb ist es wichtig, über genügend Expertise zu verfügen, um den relativen Wert verschiedener Anleihetypen in verschiedenen Phasen des Konjunkturzyklus beurteilen zu können."
Drittens sei auch Liquidität ein Faktor. "Es gibt Zeiten, in denen Liquidität für Investoren so wichtig ist, dass sie bereit sind, dafür Rendite aufzugeben", so Iggo. "Zu anderen Zeiten dagegen lohnt es sich auf Liquidität zu verzichten, um in alternative, illiquide Anlageformen wie Darlehen zu investieren." Und viertens sei es wichtig, Kreditrisiken eingehend zu analysieren: "Sie brauchen Credit Research, um das Geschäft der Schuldner, die technische Seite des Geschehens und das Risiko einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit zu verstehen." (12.10.2015/alc/a/a)


