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Anleihenmärkte am Mittag: Tendenz freundlich
12.07.12 13:09
anleihencheck.de
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Bei weiterhin fehlenden Nachrichten zum fundamentalen Umfeld der Märkte haben offensichtlich die schwächeren Aktienbörsen für ein positives Bild bei den sicheren deutschen Anleihen gesorgt. War noch zu Handelsbeginn bei den Anleihen wenig Bewegung erkennbar, gestaltete sich das Geschäft im Laufe des Vormittags freundlicher. Gleichwohl haben gerade beim Euro-Bund-Future positive Ansätze immer wieder rasch zu Gewinnmitnahmen geführt. Insgesamt lag er zum Mittag freundlicher um +0,20% auf 144,93 Punkten. Der Bobl Future (ISIN DE0009652651 / WKN 965265) zog um 0,10% auf 127,76 Punkte an. Der Schatz Future (ISIN DE0009652669 / WKN 9652669) verbesserte sich auf 110,84 Punkten oder um 0,04%. Die Gemeinschaftswährung hat zum Mittag einen kräftigen Abschlag hinnehmen müssen, als die Cross-Rate EUR/USD bei 1,2177 um 0,55% schwächer lag.
Der RDAX für Unternehmensanleihen (ISIN DE000A0C3743 / WKN A0C374) scheint weiter zu konsolidieren und lag heute Mittag mit +0,07% auf 102,329 Punkten. Die im RDAX gefasste 5,875%ige Unternehmensanleihe (EO-MTN) (ISIN DE000A0T1GC4 / WKN A0T1GC) der Deutschen Telekom International Finance B.V. notierte zur Mittagsstunde unverändert auf 109,85%. Damit errechnet sich für das mit einem Moody's-Anleiherating von "Baa1" bewertete und am 10.09.2014 zur Rückzahlung fällige Papier eine Rendite von 1,23%. Die Deutsche Telekom AG hatte zuletzt bekannt gegeben, dass die Bedenken der Bundesnetzagentur in Bezug auf das Kontingentmodell ausgeräumt werden konnten, nachdem die Deutsche Telekom Änderungen vorgenommen hat.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erhalten Unternehmen danach ein Sonderkündigungsrecht für die Vereinbarung, wenn sie alternativ neue Glasfaseranschlüsse nutzen können. Die Mindestkontingentgröße wird zudem verkleinert, damit auch kleinere Unternehmen Kontingente an VDSL-Anschlüssen buchen können. Und schließlich wird das monatliche Entgelt um 50 Cent pro Anschluss erhöht. Damit ist die Telekom auf wesentliche Kritikpunkte der Bundesnetzagentur eingegangen, hieß es. Den Angaben zufolge will der Konzern noch in diesem Jahr in acht weiteren Städten das Glasfasernetz bis zu den Haushalten (Fibre to the Home, FTTH) ausbauen. Die Telekom hat 2011 bereits 168.000 Haushalte in zehn deutschen Städten versorgt. Im kommenden Jahr sollen erneut bis zu 200.000 Haushalte angeschlossen werden, wenn mindestens 80 Prozent der Hauseigentümer zustimmen und bei der Vorvermarktung eine Schwelle von 10 Prozent überschritten wird, so der Bericht.
Im Segment der Unternehmensanleihen hat der Bondm-Index für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart heute Mittag wiederum zugelegt und sich um 0,44% auf 94,83 Punkte erhöht. Die Index-Schwergewichte, die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000A1EWGX1 / WKN A1EWGX) 7,25% bis 28.09.2015) von Dürr, lag zum Mittag mit +0,54% bei 112,50%; die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000A1A29T7/ WKNA1A29T) 9,25% bis 01.12.2015) von 3W Power veränderte sich mit +0,06% auf 85% kaum.
Für die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000A1H3J67 / WKN A1H3J6) 7,25% bis 01.04.2016) der German Pellets GmbH waren zum Mittag 100,28% und damit 0,18% mehr als zum Vortagesschluss zu zahlen.
Die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000AB100A6 / WKN AB100A) 8,5% bis 10.11.2015) von Air Berlin konnte um 0,27% auf 91,75% etwas zulegen. Die Fluglinie hatte am 10.07. in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, den Winterflugplan für mehr Effizienz zu reduzieren. Laut Pressemitteilung wird Air Berlin ab dem kommenden BWinterflugplan die Kapazität an den Marktbedarf anpassen. Im Rahmen des Effizienzsteigerungsprogramms Shape & Size überprüft airberlin kontinuierlich das Streckennetz. Ziel ist es, die Produktivität zu steigern und das Netzwerk sowie die Flugzeugumläufe zu optimieren. Dazu gehört auch, die im Winter unrentablen Strecken zu streichen. Die zusätzliche Belastung durch die Luftverkehrssteuer führt dazu, dass einige Verbindungen nicht mehr rentabel zu betreiben sind und daher komplett aus dem Winterflugplan gestrichen werden.
Air Berlin Chief Commercial Officer Paul Gregorowitsch dazu: "Wir stellen uns effizienter auf und optimieren fortlaufend unser Angebot. Dazu gehört leider auch, dass wir uns zum Winter von einigen Verbindungen trennen müssen. Notwendig wird dieses Vorgehen vor allem durch die Luftverkehrssteuer. Diese außerordentliche Belastung trifft nicht mehr nur die Regionalflughäfen, sondern mittlerweile auch größere Standorte. Dies zeigt, wie schädlich und unsinnig die Luftverkehrsabgabe ist. Sie benachteiligt vor allem deutsche Fluggesellschaften und vernichtet Arbeitsplätze auch an den Flughäfen." Deswegen fordert Gregorowitsch erneut ihre sofortige Abschaffung, hieß es. (12.07.2012/alc/a/a)
Der RDAX für Unternehmensanleihen (ISIN DE000A0C3743 / WKN A0C374) scheint weiter zu konsolidieren und lag heute Mittag mit +0,07% auf 102,329 Punkten. Die im RDAX gefasste 5,875%ige Unternehmensanleihe (EO-MTN) (ISIN DE000A0T1GC4 / WKN A0T1GC) der Deutschen Telekom International Finance B.V. notierte zur Mittagsstunde unverändert auf 109,85%. Damit errechnet sich für das mit einem Moody's-Anleiherating von "Baa1" bewertete und am 10.09.2014 zur Rückzahlung fällige Papier eine Rendite von 1,23%. Die Deutsche Telekom AG hatte zuletzt bekannt gegeben, dass die Bedenken der Bundesnetzagentur in Bezug auf das Kontingentmodell ausgeräumt werden konnten, nachdem die Deutsche Telekom Änderungen vorgenommen hat.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erhalten Unternehmen danach ein Sonderkündigungsrecht für die Vereinbarung, wenn sie alternativ neue Glasfaseranschlüsse nutzen können. Die Mindestkontingentgröße wird zudem verkleinert, damit auch kleinere Unternehmen Kontingente an VDSL-Anschlüssen buchen können. Und schließlich wird das monatliche Entgelt um 50 Cent pro Anschluss erhöht. Damit ist die Telekom auf wesentliche Kritikpunkte der Bundesnetzagentur eingegangen, hieß es. Den Angaben zufolge will der Konzern noch in diesem Jahr in acht weiteren Städten das Glasfasernetz bis zu den Haushalten (Fibre to the Home, FTTH) ausbauen. Die Telekom hat 2011 bereits 168.000 Haushalte in zehn deutschen Städten versorgt. Im kommenden Jahr sollen erneut bis zu 200.000 Haushalte angeschlossen werden, wenn mindestens 80 Prozent der Hauseigentümer zustimmen und bei der Vorvermarktung eine Schwelle von 10 Prozent überschritten wird, so der Bericht.
Für die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000A1H3J67 / WKN A1H3J6) 7,25% bis 01.04.2016) der German Pellets GmbH waren zum Mittag 100,28% und damit 0,18% mehr als zum Vortagesschluss zu zahlen.
Die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000AB100A6 / WKN AB100A) 8,5% bis 10.11.2015) von Air Berlin konnte um 0,27% auf 91,75% etwas zulegen. Die Fluglinie hatte am 10.07. in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, den Winterflugplan für mehr Effizienz zu reduzieren. Laut Pressemitteilung wird Air Berlin ab dem kommenden BWinterflugplan die Kapazität an den Marktbedarf anpassen. Im Rahmen des Effizienzsteigerungsprogramms Shape & Size überprüft airberlin kontinuierlich das Streckennetz. Ziel ist es, die Produktivität zu steigern und das Netzwerk sowie die Flugzeugumläufe zu optimieren. Dazu gehört auch, die im Winter unrentablen Strecken zu streichen. Die zusätzliche Belastung durch die Luftverkehrssteuer führt dazu, dass einige Verbindungen nicht mehr rentabel zu betreiben sind und daher komplett aus dem Winterflugplan gestrichen werden.
Air Berlin Chief Commercial Officer Paul Gregorowitsch dazu: "Wir stellen uns effizienter auf und optimieren fortlaufend unser Angebot. Dazu gehört leider auch, dass wir uns zum Winter von einigen Verbindungen trennen müssen. Notwendig wird dieses Vorgehen vor allem durch die Luftverkehrssteuer. Diese außerordentliche Belastung trifft nicht mehr nur die Regionalflughäfen, sondern mittlerweile auch größere Standorte. Dies zeigt, wie schädlich und unsinnig die Luftverkehrsabgabe ist. Sie benachteiligt vor allem deutsche Fluggesellschaften und vernichtet Arbeitsplätze auch an den Flughäfen." Deswegen fordert Gregorowitsch erneut ihre sofortige Abschaffung, hieß es. (12.07.2012/alc/a/a)
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