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Anleihenmärkte: Verschiebung des "Tapering" führt zur Erholung
04.12.13 14:47
Pioneer Investments Austria
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Verschiebung des "Tapering" (Reduktion der Anleihenkäufe der FED), das vom Markt schon fix eingepreist war, hat nur zu einer vorübergehenden Erholung des US-Treasury Markets geführt, so die Experten von Pioneer Investments Austria.
Nachdem die Zinsen 10-jähriger US-Treasuries von Anfang Mai bis Anfang September von 1,3% auf 3,0% gestiegen seien, was zu Kursverlusten von ca. 7% geführt habe, seien die Renditen im Oktober wieder auf 2,55% zurückgegangen und im November wieder auf 2,74% gestiegen.
Im Gegensatz dazu seien die Renditen in Deutschland nach der Erholung im Oktober knapp unter 1,7% geblieben (nach 2,08% Mitte September).
Die vergangenen Renditeanstiege seien fundamental begründet. Die Flucht in die Qualität und die massive Unterstützung der Notenbanken hätten die Renditen auf historische Tiefstände gedrückt. Mit einer Stabilisierung der Eurokrise, einer Konjunkturerholung in den USA und erstmals wieder positiven Wirtschaftsdaten in der Eurozone (erstes positives Wirtschaftswachstum im 2. Quartal seit dem 3. Quartal 2011) habe die Flucht in die sicheren Staatsanleihen der USA und Deutschlands abgenommen.
Die erwartete schrittweise Rücknahme des quantitativen Easings durch die FED und die Erwartung erster FED-Zinserhöhungen im Jahr 2015 würden dazu führen, dass die längerfristigen Anleihen beginnen würden, diese Entwicklungen einzupreisen.
Derzeit unterstütze die niedrige Inflation (Eurozone 0,7%, Schätzung für November 0,9%, USA 1,0%) die Anleihenmärkte. Im November habe der Euro-Staatsanleihenmarkt insgesamt um 0,3% zulegen können, Italien (+0,9%) habe neben Portugal (+1,9%) am stärksten zugelegt. Die Niederlande seien von Standard & Poor's aufgrund der Rezession (verstärkt durch den Immobilienpreisrückgang in den Niederlanden) von AAA auf AA+ herabgestuft worden. Der Rentenmarkt habe nur um 0,14% zugelegt.
Auch im November hätten Unternehmensanleihen (+0,3% bzw. +2,8% seit Jahresanfang) und v.a. High Yield Anleihen (+1,1% bzw. +9,3% seit Jahresanfang) ihre positive Performance fortsetzen können. EMU Staatsanleihen 2013: +2,9%.
Wir bleiben untergewichtet in Staatsanleihen der Kernländer und weiterhin übergewichtet in Euro-Unternehmensanleihen, so die Experten von Pioneer Investments Austria. (Ausgabe Dezember 2013) (04.12.2013/alc/a/a)
Nachdem die Zinsen 10-jähriger US-Treasuries von Anfang Mai bis Anfang September von 1,3% auf 3,0% gestiegen seien, was zu Kursverlusten von ca. 7% geführt habe, seien die Renditen im Oktober wieder auf 2,55% zurückgegangen und im November wieder auf 2,74% gestiegen.
Im Gegensatz dazu seien die Renditen in Deutschland nach der Erholung im Oktober knapp unter 1,7% geblieben (nach 2,08% Mitte September).
Die erwartete schrittweise Rücknahme des quantitativen Easings durch die FED und die Erwartung erster FED-Zinserhöhungen im Jahr 2015 würden dazu führen, dass die längerfristigen Anleihen beginnen würden, diese Entwicklungen einzupreisen.
Derzeit unterstütze die niedrige Inflation (Eurozone 0,7%, Schätzung für November 0,9%, USA 1,0%) die Anleihenmärkte. Im November habe der Euro-Staatsanleihenmarkt insgesamt um 0,3% zulegen können, Italien (+0,9%) habe neben Portugal (+1,9%) am stärksten zugelegt. Die Niederlande seien von Standard & Poor's aufgrund der Rezession (verstärkt durch den Immobilienpreisrückgang in den Niederlanden) von AAA auf AA+ herabgestuft worden. Der Rentenmarkt habe nur um 0,14% zugelegt.
Auch im November hätten Unternehmensanleihen (+0,3% bzw. +2,8% seit Jahresanfang) und v.a. High Yield Anleihen (+1,1% bzw. +9,3% seit Jahresanfang) ihre positive Performance fortsetzen können. EMU Staatsanleihen 2013: +2,9%.
Wir bleiben untergewichtet in Staatsanleihen der Kernländer und weiterhin übergewichtet in Euro-Unternehmensanleihen, so die Experten von Pioneer Investments Austria. (Ausgabe Dezember 2013) (04.12.2013/alc/a/a)


