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Anleihen in Renminbi bergen deutlich höhere Risiken als früher
03.06.14 16:00
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Zwar wird Chinas Wirtschaft künftig ein langsameres Wachstum verzeichnen. Aufgrund der niedrigen Bewertungen versprechen chinesische Aktien auf lange Sicht dennoch attraktive Kurschancen, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Dagegen führe die geänderte Geldpolitik mit dem Ende der ständigen Aufwertung dazu, dass Anleihen in Renminbi deutlich höhere Risiken als früher bergen würden, so die Kapitalmarktexperten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers.
Bereits im Jahr 2010 habe die chinesische Politik damit begonnen, den wirtschaftlichen Boom zu bremsen. Sie habe sich vorgenommen, das durch den massiven Stimulus 2009 sehr schnelle Wachstum mit seinen negativen Begleiterscheinungen wie Inflation und Kostendruck zu dämpfen. Zudem habe gewollt und wolle das Land die Abhängigkeit seiner Wirtschaft von Exporten sowie Infrastruktur- und Bauausgaben verringern. Die Bedeutung von Binnenkonsum und Dienstleistungen solle indes steigen.
Die chinesische Währung habe seit 2005 stetig aufgewertet, wodurch die Exportindustrie insbesondere seit Ende 2012 zunehmend unter Margendruck geraten sei. Selbst als Japan und nahezu alle Nachbarländer im Jahr 2013 deutliche Wechselkursrückgänge zu verzeichnen gehabt hätten, habe der Renminbi weiter zugelegt. Erst im Februar dieses Jahres habe die chinesische Notenbank ihre Währungspolitik geändert. Infolgedessen sei es zum bislang stärksten Rückgang des Wechselkurses um rund vier Prozent gekommen.
"Die zurückgehende Inflation, das Nachgeben der Währung und das langsamere Wirtschaftswachstum werden über kurz oder lang geldpolitische Lockerungen nach sich ziehen, von denen die Aktienmärkte in China profitieren werden", sage Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers. (03.06.2014/alc/a/a)
Dagegen führe die geänderte Geldpolitik mit dem Ende der ständigen Aufwertung dazu, dass Anleihen in Renminbi deutlich höhere Risiken als früher bergen würden, so die Kapitalmarktexperten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers.
Die chinesische Währung habe seit 2005 stetig aufgewertet, wodurch die Exportindustrie insbesondere seit Ende 2012 zunehmend unter Margendruck geraten sei. Selbst als Japan und nahezu alle Nachbarländer im Jahr 2013 deutliche Wechselkursrückgänge zu verzeichnen gehabt hätten, habe der Renminbi weiter zugelegt. Erst im Februar dieses Jahres habe die chinesische Notenbank ihre Währungspolitik geändert. Infolgedessen sei es zum bislang stärksten Rückgang des Wechselkurses um rund vier Prozent gekommen.
"Die zurückgehende Inflation, das Nachgeben der Währung und das langsamere Wirtschaftswachstum werden über kurz oder lang geldpolitische Lockerungen nach sich ziehen, von denen die Aktienmärkte in China profitieren werden", sage Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers. (03.06.2014/alc/a/a)


