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Anleihen im Abwärtstrend: Bund-Future verliert - 30-jährige Rendite bei 3,40%
04.09.25 11:12
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Am europäischen Rentenmarkt dominierten Verkäufe, so die Börse Stuttgart.
Der Euro-Bund-Future sei zur Woche auf 129,37 gefallen (Vorwoche: 129,77), die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei auf 2,78 Prozent gestiegen (2,70), am langen Ende bei den 30-jährigen Bundesanleihen auf 3,40 Prozent (3,31). Anleger seien überwiegend auf der Verkaufsseite gewesen, getrieben von bevorstehenden Inflationsdaten der Eurozone und wachsender Haushaltsunsicherheit in Frankreich. Dort seien die Renditen stärker geklettert als im übrigen Euroraum; der politische Kalender mit Vertrauensabstimmung und angekündigten Streiks erhöhe die geforderte Risikoprämie. In den USA habe die zehnjährige Treasury nahe 4,23 Prozent verharrt. Im Fokus stünden der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe und der Arbeitsmarktbericht als letzte Wegweiser vor der FED-Sitzung am 17. September.
Kurzfristig spreche der Mix aus fiskalischen Risiken, zäher Kerninflation und hoher Emissionsaktivität für anhaltend erhöhte Renditeniveaus. Chancen für Gegenbewegungen entstünden, falls die Eurozonenpreise nahe dem Ziel bleiben würden und die US-Daten die Erwartung moderaterer Geldpolitik stützen würden. Das Risiko bleibe, dass eine weitere Eskalation in Frankreich oder höhere Tarifbarrieren zusätzliche Aufschläge erzwinge.
Ausblick: In der kommenden Woche stünden frische US-Arbeitsmarktdaten, wichtige Neuemissionen am Anleihemarkt im Euroraum - darunter neue Bundeswertpapiere - sowie weitere Konjunktur- und Preisindikatoren im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. (Bonds weekly Ausgabe vom 04.09.2025) (04.09.2025/alc/a/a)
Der Euro-Bund-Future sei zur Woche auf 129,37 gefallen (Vorwoche: 129,77), die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei auf 2,78 Prozent gestiegen (2,70), am langen Ende bei den 30-jährigen Bundesanleihen auf 3,40 Prozent (3,31). Anleger seien überwiegend auf der Verkaufsseite gewesen, getrieben von bevorstehenden Inflationsdaten der Eurozone und wachsender Haushaltsunsicherheit in Frankreich. Dort seien die Renditen stärker geklettert als im übrigen Euroraum; der politische Kalender mit Vertrauensabstimmung und angekündigten Streiks erhöhe die geforderte Risikoprämie. In den USA habe die zehnjährige Treasury nahe 4,23 Prozent verharrt. Im Fokus stünden der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe und der Arbeitsmarktbericht als letzte Wegweiser vor der FED-Sitzung am 17. September.
Kurzfristig spreche der Mix aus fiskalischen Risiken, zäher Kerninflation und hoher Emissionsaktivität für anhaltend erhöhte Renditeniveaus. Chancen für Gegenbewegungen entstünden, falls die Eurozonenpreise nahe dem Ziel bleiben würden und die US-Daten die Erwartung moderaterer Geldpolitik stützen würden. Das Risiko bleibe, dass eine weitere Eskalation in Frankreich oder höhere Tarifbarrieren zusätzliche Aufschläge erzwinge.
Ausblick: In der kommenden Woche stünden frische US-Arbeitsmarktdaten, wichtige Neuemissionen am Anleihemarkt im Euroraum - darunter neue Bundeswertpapiere - sowie weitere Konjunktur- und Preisindikatoren im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. (Bonds weekly Ausgabe vom 04.09.2025) (04.09.2025/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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, Helaba
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