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Anleihemarkt findet zu alter Stärke zurück
24.10.23 12:14
UBS Asset Management
Frankfurt am Main (www.anleihencheck.de) - Die Zentralbanken auf der ganzen Welt nähern sich dem Ende eines der aggressivsten geldpolitischen Straffungszyklen aller Zeiten, so die Experten von UBS Asset Management.
Dies sei ein Meilenstein für die Anleihenmärkte und ein idealer Einstiegspunkt für Investoren. Das Fixed Income Team von UBS Asset Management gebe einen Ausblick auf die Renditeaussichten nach dem Anhebungszyklus.
Knapp zwei Jahre nach den ersten Leitzinserhöhungen normalisiere sich die Weltwirtschaft. Die rasant steigende Inflation habe ihren Höhepunkt erreicht und tendiere weiter abwärts in Richtung des Zielwertes. Das sei eine dringend benötigte Erleichterung für die Währungshüter weltweit. Sie seien zunehmend zuversichtlich, dass die vor über einem Jahr eingeleitete Straffung der Geldpolitik Wirkung auf die Inflation zeige.
Wie gehe es jetzt weiter? Da sich die Inflation weiter abschwäche, sinke die Wahrscheinlichkeit weiterer Leitzinserhöhungen. Sowohl die Prognosen der Ökonomen als auch die Markterwartungen würden darauf hindeuten, dass die Leitzinsen entweder ihren Höchststand erreicht hätten oder ihm sehr nahe seien. Diese Änderung des geldpolitischen Kurses eröffne das nächste Kapitel im Bereich festverzinslicher Wertpapiere.
Die Umkehrung der Zinskurve in vielen Rentenmärkten bedeute, dass die Renditen am vorderen Ende - also bei kürzeren Laufzeiten - am höchsten und damit am attraktivsten seien. Die Zinserhöhungen lägen jedoch zunehmend hinter uns. Daher sollten die Anleger vorausschauend auf das Umfeld nach dem Zinserhöhungszyklus blicken und ihr Engagement über die Bereiche der Kurve diversifizieren, wo die voraussichtlichen Erträge im Falle sinkender Zinssätze größer seien. Eine frühzeitige Aufstockung des Engagements sei von entscheidender Bedeutung, da die Zinssätze am langen Ende in der Vergangenheit nach Abschluss der Zinserhöhungszyklen stark zurückgegangen seien.
Die Geschichte verdeutliche, dass die Zeit unmittelbar nach dem Ende von Zinserhöhungszyklen lukrative Anleiherenditen mit sich bringen könne. Das gelte insbesondere für Papiere mit längeren Laufzeiten, bei denen die Duration ein stärkerer Treiber für Kapitalgewinne sei. Sobald die Zinssätze zu sinken beginnen würden, sei die Gesamtrendite aus dem Halten einer Anleihe mit längerer Laufzeit über einen bestimmten Zeitraum deutlich höher als jene, die die wiederholte Wiederanlage in Anleihen mit kurzer Laufzeit biete. (24.10.2023/alc/a/a)
Dies sei ein Meilenstein für die Anleihenmärkte und ein idealer Einstiegspunkt für Investoren. Das Fixed Income Team von UBS Asset Management gebe einen Ausblick auf die Renditeaussichten nach dem Anhebungszyklus.
Wie gehe es jetzt weiter? Da sich die Inflation weiter abschwäche, sinke die Wahrscheinlichkeit weiterer Leitzinserhöhungen. Sowohl die Prognosen der Ökonomen als auch die Markterwartungen würden darauf hindeuten, dass die Leitzinsen entweder ihren Höchststand erreicht hätten oder ihm sehr nahe seien. Diese Änderung des geldpolitischen Kurses eröffne das nächste Kapitel im Bereich festverzinslicher Wertpapiere.
Die Umkehrung der Zinskurve in vielen Rentenmärkten bedeute, dass die Renditen am vorderen Ende - also bei kürzeren Laufzeiten - am höchsten und damit am attraktivsten seien. Die Zinserhöhungen lägen jedoch zunehmend hinter uns. Daher sollten die Anleger vorausschauend auf das Umfeld nach dem Zinserhöhungszyklus blicken und ihr Engagement über die Bereiche der Kurve diversifizieren, wo die voraussichtlichen Erträge im Falle sinkender Zinssätze größer seien. Eine frühzeitige Aufstockung des Engagements sei von entscheidender Bedeutung, da die Zinssätze am langen Ende in der Vergangenheit nach Abschluss der Zinserhöhungszyklen stark zurückgegangen seien.
Die Geschichte verdeutliche, dass die Zeit unmittelbar nach dem Ende von Zinserhöhungszyklen lukrative Anleiherenditen mit sich bringen könne. Das gelte insbesondere für Papiere mit längeren Laufzeiten, bei denen die Duration ein stärkerer Treiber für Kapitalgewinne sei. Sobald die Zinssätze zu sinken beginnen würden, sei die Gesamtrendite aus dem Halten einer Anleihe mit längerer Laufzeit über einen bestimmten Zeitraum deutlich höher als jene, die die wiederholte Wiederanlage in Anleihen mit kurzer Laufzeit biete. (24.10.2023/alc/a/a)


