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Anleihemarkt: Trend zur Stabilisierung der Euro-Peripheriestaaten hält an
04.02.13 13:29
Pioneer Investments Austria
Wien (www.anleihencheck.de) - Der Kompromiss zur Vermeidung der US-Fiskalklippe nahm vorerst einen großen Unsicherheitsfaktor aus dem Markt, berichtet Hans Köck, Head of Investment Communications bei Pioneer Investments Austria.
Investoren könnten sich jetzt wieder auf die Fundamentaldaten der Unternehmen konzentrieren - und die seien vor allem in den USA großteils erfreulich. "Eine negative Überraschung war allerdings das Wirtschaftswachstum, das im vierten Quartal mit -0,1% deutlich unter den Erwartungen lag", so Köck.
In Europa habe die Stabilisierung der Risikoprämien der Anleihenmärkte der Peripheriestaaten für eine Fortsetzung des positiven Aktientrends gesorgt. Vor allem Aktien des Finanzsektors aber auch der übrigen Sektoren hätten davon profitiert, Italien (+7,2%) habe am stärksten zugelegt. Japan profitiere von den Maßnahmen zur Konjunkturbelebung und auch die Wirtschaft Chinas sollte im vierten Quartal 2012 ihren Boden gefunden haben. Die Experten würden für 2013 in China mit einem Wachstum von etwa 8 bis 8,5% rechnen.
"Wir setzen seit Mitte 2012 vor allem auf europäische Aktien. Die günstigen Bewertungen (Dividendenrenditen liegen über den Renditen von Staatsanleihen der Kernländer) sprechen für Europa", habe Köck gesagt. Durch die starke internationale Ausrichtung der europäischen Konzerne (fast 50% der Umsätze würden außerhalb Europas erzielt) seien die Gewinnrückgänge der Unternehmen mit ca. -3% trotz Rezession im Vergleich zu früheren Rezessionen überschaubar geblieben. "Für 2012 rechnen wir mit zweistelligen Gewinnsteigerungen der Unternehmen", erkläre Köck. Daneben setze man weiterhin auf Emerging Markets.
Die Einsparungsmaßnahmen und Reformen in den Euro-Peripherieländern sowie die massive Unterstützung durch EZB und Europäische Kommission hätten zu einer deutlichen Stabilisierung der Risikoaufschläge sämtlicher Euro-Staaten gegenüber Deutschland geführt. Dieser Trend habe sich bisher 2013 fortgesetzt. Von dieser Entwicklung habe auch der Euro profitiert. Vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich lägen die Renditen von Staatsanleihen mittlerweile relativ deutlich unter den Inflationsraten. Dies führe dazu, dass Anleger auf der Suche nach Rendite weiterhin in riskantere Anlagen (Unternehmensanleihen, High Yield-Anleihen und Emerging Markets-Anleihen) wechseln würden. Dieser Trend dürfte sich 2013 fortsetzen.
Die Experten würden in der Eurozone bei Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen der Kernländer übergewichtet bleiben. (04.02.2013/alc/a/a)
Investoren könnten sich jetzt wieder auf die Fundamentaldaten der Unternehmen konzentrieren - und die seien vor allem in den USA großteils erfreulich. "Eine negative Überraschung war allerdings das Wirtschaftswachstum, das im vierten Quartal mit -0,1% deutlich unter den Erwartungen lag", so Köck.
"Wir setzen seit Mitte 2012 vor allem auf europäische Aktien. Die günstigen Bewertungen (Dividendenrenditen liegen über den Renditen von Staatsanleihen der Kernländer) sprechen für Europa", habe Köck gesagt. Durch die starke internationale Ausrichtung der europäischen Konzerne (fast 50% der Umsätze würden außerhalb Europas erzielt) seien die Gewinnrückgänge der Unternehmen mit ca. -3% trotz Rezession im Vergleich zu früheren Rezessionen überschaubar geblieben. "Für 2012 rechnen wir mit zweistelligen Gewinnsteigerungen der Unternehmen", erkläre Köck. Daneben setze man weiterhin auf Emerging Markets.
Die Einsparungsmaßnahmen und Reformen in den Euro-Peripherieländern sowie die massive Unterstützung durch EZB und Europäische Kommission hätten zu einer deutlichen Stabilisierung der Risikoaufschläge sämtlicher Euro-Staaten gegenüber Deutschland geführt. Dieser Trend habe sich bisher 2013 fortgesetzt. Von dieser Entwicklung habe auch der Euro profitiert. Vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich lägen die Renditen von Staatsanleihen mittlerweile relativ deutlich unter den Inflationsraten. Dies führe dazu, dass Anleger auf der Suche nach Rendite weiterhin in riskantere Anlagen (Unternehmensanleihen, High Yield-Anleihen und Emerging Markets-Anleihen) wechseln würden. Dieser Trend dürfte sich 2013 fortsetzen.
Die Experten würden in der Eurozone bei Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen der Kernländer übergewichtet bleiben. (04.02.2013/alc/a/a)


