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Anhaltender Aufwärtsdruck bei den US-Renditen
09.04.21 11:15
ALTE LEIPZIGER Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Weiter steigende Inflationserwartungen und die umfangreichen Fiskalprogramme in den USA sorgen für anhaltenden Aufwärtsdruck bei den Renditen amerikanischer Staatsanleihen, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust.
Die Federal Reserve stelle sich diesem Anstieg bislang nicht ausdrücklich entgegen. Die zwischenzeitlich kräftig anziehenden marktseitigen US-Leitzinserwartungen dürften zunächst allerdings weitgehend ausgereizt sein, was die Dynamik des US-Realrenditeanstiegs bremse. Die Renditeprognosen für 10-jährige US-Treasuries würden die Experten erneut anheben und etwa 1,9% zum Jahresende 2021 erwarten. Am Bund-Markt würden erhöhte Inflationserwartungen und hohes Anleiheangebot zur Finanzierung der Defizite ebenfalls belastend wirken.
Aufgrund des Hinterherhinkens der Konjunktur und des verstärkten Eingreifens der EZB mit höheren PEPP-Käufen bleibe der Renditeanstiegspfad aber flach. Bis zum Jahresende 2021 würden die Experten mit einem Anstieg der 10-jährigen Renditen deutscher Staatsanleihen auf -0,2% rechnen.
Der Anstieg der US-Renditen am langen Ende sollte sich also tendenziell fortsetzen. Hierdurch weite sich der Transatlantik-Spread gegenüber Bundesanleihen aus, allerdings mit geringerem Tempo als bisher. Durch diese Entwicklung sollte der US-Dollar seine derzeitige Stärke zunächst ausbauen. Mit dem Nachziehen der europäischen Wirtschaft im Verlauf des Jahres könne allerdings auch der Euro wieder an Boden gewinnen. Zuletzt hätten 10-jährige deutsche Staatsanleihen bei -0,32% notiert, 10-jährige US-Bonds bei 1,67%. (Ausgabe April 2021) (09.04.2021/alc/a/a)
Die Federal Reserve stelle sich diesem Anstieg bislang nicht ausdrücklich entgegen. Die zwischenzeitlich kräftig anziehenden marktseitigen US-Leitzinserwartungen dürften zunächst allerdings weitgehend ausgereizt sein, was die Dynamik des US-Realrenditeanstiegs bremse. Die Renditeprognosen für 10-jährige US-Treasuries würden die Experten erneut anheben und etwa 1,9% zum Jahresende 2021 erwarten. Am Bund-Markt würden erhöhte Inflationserwartungen und hohes Anleiheangebot zur Finanzierung der Defizite ebenfalls belastend wirken.
Aufgrund des Hinterherhinkens der Konjunktur und des verstärkten Eingreifens der EZB mit höheren PEPP-Käufen bleibe der Renditeanstiegspfad aber flach. Bis zum Jahresende 2021 würden die Experten mit einem Anstieg der 10-jährigen Renditen deutscher Staatsanleihen auf -0,2% rechnen.
Der Anstieg der US-Renditen am langen Ende sollte sich also tendenziell fortsetzen. Hierdurch weite sich der Transatlantik-Spread gegenüber Bundesanleihen aus, allerdings mit geringerem Tempo als bisher. Durch diese Entwicklung sollte der US-Dollar seine derzeitige Stärke zunächst ausbauen. Mit dem Nachziehen der europäischen Wirtschaft im Verlauf des Jahres könne allerdings auch der Euro wieder an Boden gewinnen. Zuletzt hätten 10-jährige deutsche Staatsanleihen bei -0,32% notiert, 10-jährige US-Bonds bei 1,67%. (Ausgabe April 2021) (09.04.2021/alc/a/a)


