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Aktien trotz Unsicherheiten weiterhin attraktiv - Anleihen als großer Gewinner 2019
15.10.19 09:30
Bankhaus Carl Spängler & Co
Salzburg (www.anleihencheck.de) - Das Salzburger Bankhaus Spängler sieht in Aktien mangels Alternativen weiterhin eine attraktive Anlageklasse, so die Analysten vom Bankhaus Carl Spängler & Co.
Dennoch seien die Märkte - nach starken Kursanstiegen im ersten Halbjahr und moderaten Verlusten im dritten Quartal - von erhöhter Unsicherheit geprägt. Für eine Wachstumsbelebung bedürfe es endgültiger Lösungen in der ungeklärten Brexit-Frage und den Handelskonflikten, würden die Experten der ältesten Privatbank in Österreich analysieren. "Zusätzlich obliegt es auch den Staaten selbst, geeignete Wachstumsimpulse zu setzen", meine Vorstandsmitglied, Nils Kottke.
Die Weltwirtschaft verzeichne weiterhin ein verhaltenes Wachstum, wobei die führenden Volkswirtschaften von einer unterstützenden Geldpolitik profitieren würden. "Die Notenbanken haben wie erwartet auf die schwächelnde Konjunktur reagiert und geldpolitische Maßnahmen getätigt", so Kottke. "Der andauernde Handelskonflikt zwischen den USA und China stellt aber eine wahre Belastungsprobe für das verarbeitende Gewerbe dar. Größere Auswirkungen auf den wichtigen Dienstleistungssektor konnten bis jetzt zumindest abgewendet werden."
In Europa würden die Wachstumstrends auf eine anhaltende, allerdings verhaltene, wirtschaftliche Expansion hindeuten. Sorgenkind bleibe aufgrund diverser Handelskonflikte die Industrieproduktion und hier insbesondere die der größten europäischen Volkswirtschaft Deutschland, so die Experten des Bankhaus Spängler. In den USA habe die Wirtschaft unlängst etwas an Schwung verloren, wobei sich vor allem die Auftragseingänge in der Industrie abgeschwächt hätten. Der betreffende Index für die US-Industrie habe Ende September mit 47,8 Punkten den niedrigsten Stand seit der großen Rezession im Jahr 2009 verzeichnet.
Wider Erwarten würden Anleihen zu den großen Gewinnern 2019 zählen. Aufgrund der Zinssenkungen der wichtigsten Notenbanken befänden sich Anleihenrenditen auf Rekordtiefständen. Das Volumen von Anleihen, deren Renditen im negativen Bereich lägen, habe Ende August ein Rekordniveau von 17 Billionen US-Dollar erreicht. Der deutsche Staat habe beispielsweise eine Staatsanleihe mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2050 mit einer negativen Rendite platzieren können. "Investoren bezahlen also dafür, Deutschland Geld für 50 Jahre leihen zu dürfen", so Nils Kottke vom Bankhaus Spängler. "Die jüngsten Maßnahmen der Notenbanken werden an diesen Umständen auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Voraussetzung für steigende Zinsen bleibt ein sich beschleunigendes Wirtschaftswachstum samt anziehenden Inflationsraten." (15.10.2019/alc/a/a)
Dennoch seien die Märkte - nach starken Kursanstiegen im ersten Halbjahr und moderaten Verlusten im dritten Quartal - von erhöhter Unsicherheit geprägt. Für eine Wachstumsbelebung bedürfe es endgültiger Lösungen in der ungeklärten Brexit-Frage und den Handelskonflikten, würden die Experten der ältesten Privatbank in Österreich analysieren. "Zusätzlich obliegt es auch den Staaten selbst, geeignete Wachstumsimpulse zu setzen", meine Vorstandsmitglied, Nils Kottke.
In Europa würden die Wachstumstrends auf eine anhaltende, allerdings verhaltene, wirtschaftliche Expansion hindeuten. Sorgenkind bleibe aufgrund diverser Handelskonflikte die Industrieproduktion und hier insbesondere die der größten europäischen Volkswirtschaft Deutschland, so die Experten des Bankhaus Spängler. In den USA habe die Wirtschaft unlängst etwas an Schwung verloren, wobei sich vor allem die Auftragseingänge in der Industrie abgeschwächt hätten. Der betreffende Index für die US-Industrie habe Ende September mit 47,8 Punkten den niedrigsten Stand seit der großen Rezession im Jahr 2009 verzeichnet.
Wider Erwarten würden Anleihen zu den großen Gewinnern 2019 zählen. Aufgrund der Zinssenkungen der wichtigsten Notenbanken befänden sich Anleihenrenditen auf Rekordtiefständen. Das Volumen von Anleihen, deren Renditen im negativen Bereich lägen, habe Ende August ein Rekordniveau von 17 Billionen US-Dollar erreicht. Der deutsche Staat habe beispielsweise eine Staatsanleihe mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2050 mit einer negativen Rendite platzieren können. "Investoren bezahlen also dafür, Deutschland Geld für 50 Jahre leihen zu dürfen", so Nils Kottke vom Bankhaus Spängler. "Die jüngsten Maßnahmen der Notenbanken werden an diesen Umständen auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Voraussetzung für steigende Zinsen bleibt ein sich beschleunigendes Wirtschaftswachstum samt anziehenden Inflationsraten." (15.10.2019/alc/a/a)


