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10-jährige US-Rendite: Neuer Renditerutsch
09.06.16 11:36
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die 10-jährige US-Rendite befindet sich erneut im Abwärtssog, so die Analysten der WGZ BANK.
Der entscheidende Auslöser sei der extrem schwache US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag gewesen, der die Volkswirte mit ihren Konsensprognosen komplett auf dem falschen Fuß erwischt habe. Die neu aufgeflammten US-Konjunkturunsicherheiten hätten die Wahrscheinlichkeiten für baldige US-Zinserhöhungen extrem reduziert. In der Folge seien die US-Renditen sowohl im kurzen als auch im langen Laufzeitbereich gefallen. Ausgestrahlt hätten diese Effekte auch auf die europäischen Rentenmärkte. So habe die 10-jährige Bund-Rendite ein neues Rekordtief markiert und nähere sich kontinuierlich der Nulllinie.
Bei der 10-jährigen US-Rendite habe der Rutsch inzwischen auch im Kurschart seine Spuren hinterlassen. Am heutigen Tag scheine die seit Februar etablierte Handelsspanne zwischen 1,68% und 2,00% nach unten durchbrochen zu werden. Zur Freude der Rentenbullen wäre danach Platz bis zum Stützpunkt vom 11. Februar bei 1,53%. Der Vollständigkeit halber sei schon einmal darauf hingewiesen, dass das All-Time-High im Jahr 2012 bei 1,38% markiert worden sei.
Es scheine nicht mehr ausgeschlossen, dass die US-Investoren dem internationalen Trend folgen würden und die Renditen in neue Tiefen drücken wollten. An diesem übergeordneten Bild würde sich wohl erst etwas ändern, wenn der kurzfristige Abwärtstrend aus dem März nach oben verlassen werden würde, wonach es derzeit aber gar nicht aussehe. Heute verlaufe die Trendgerade bei rund 1,88%. Die alles entscheidende horizontale Widerstandslinie, an der sich die Anleihebären zuletzt im März die Zähne ausgebissen hätten, liege weiterhin bei rund 2,00%.
Die kurzfristigen Indikatoren würden auch auf eher weiter fallende Renditen hindeuten. So gebe der MACD aus Renditesicht ein frisches Verkaufssignal, während der RSI noch Luft nach unten habe, da er seine überverkaufte Zone noch nicht erreicht habe.
Die 10-jährige US-Rendite dürfte ihren Abwärtstrend in Richtung der Zwischenzielmarke von 1,53% fortsetzen. (09.06.2016/alc/a/a)
Der entscheidende Auslöser sei der extrem schwache US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag gewesen, der die Volkswirte mit ihren Konsensprognosen komplett auf dem falschen Fuß erwischt habe. Die neu aufgeflammten US-Konjunkturunsicherheiten hätten die Wahrscheinlichkeiten für baldige US-Zinserhöhungen extrem reduziert. In der Folge seien die US-Renditen sowohl im kurzen als auch im langen Laufzeitbereich gefallen. Ausgestrahlt hätten diese Effekte auch auf die europäischen Rentenmärkte. So habe die 10-jährige Bund-Rendite ein neues Rekordtief markiert und nähere sich kontinuierlich der Nulllinie.
Es scheine nicht mehr ausgeschlossen, dass die US-Investoren dem internationalen Trend folgen würden und die Renditen in neue Tiefen drücken wollten. An diesem übergeordneten Bild würde sich wohl erst etwas ändern, wenn der kurzfristige Abwärtstrend aus dem März nach oben verlassen werden würde, wonach es derzeit aber gar nicht aussehe. Heute verlaufe die Trendgerade bei rund 1,88%. Die alles entscheidende horizontale Widerstandslinie, an der sich die Anleihebären zuletzt im März die Zähne ausgebissen hätten, liege weiterhin bei rund 2,00%.
Die kurzfristigen Indikatoren würden auch auf eher weiter fallende Renditen hindeuten. So gebe der MACD aus Renditesicht ein frisches Verkaufssignal, während der RSI noch Luft nach unten habe, da er seine überverkaufte Zone noch nicht erreicht habe.
Die 10-jährige US-Rendite dürfte ihren Abwärtstrend in Richtung der Zwischenzielmarke von 1,53% fortsetzen. (09.06.2016/alc/a/a)


