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10-jährige US-Rendite (Monatschart): Nach Süden! Chartanalyse
02.03.20 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Was es nach oben versucht hat und gescheitert ist, versucht es in der Folge nach unten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Diese alte Tradingweisheit finde im Kursverlauf der 10-jährigen Rendite USA aktuell eine lehrbuchmäßige Bestätigung. Nachdem sich der Spurt über die "magische" 3%-Marke im Herbst 2018 als Fehlausbruch herausgestellt habe, würden die Zinsen nur noch einen Weg: den nach Süden kennen! Mit 1,12% sei die 10-jährige Rendite USA in der abgelaufenen Woche auf ein neues Rekordtief gefallen. Das sei eine dramatische Entwicklung, denn mit dem Unterschreiten der Renditelows von 2012 und 2016 bei 1,35%/1,32% sei der Versuch einer Bodenbildung der letzten Jahre zunichte gemacht worden. Vielmehr erfahre der Basisabwärtstrend seit Anfang der 1980er eine erneute Bestätigung. Die Renditen würden also weiterhin strukturell unter Druck bleiben. Die Parallele zum Basisabwärtstrend (akt. bei 0,97%) - konstruiert über das alte Zinstief aus dem Jahr 2016 - ermögliche sogar ein Abgleiten unter die 1%-Marke. Damit sich das Szenario "Fehlausbruch" nicht wie 2018 wiederhole, könnten Anleger einen gedanklichen Stop-Loss auf Basis des 2019er-Tiefs bei 1,43% platzieren. (02.03.2020/alc/a/a)
Diese alte Tradingweisheit finde im Kursverlauf der 10-jährigen Rendite USA aktuell eine lehrbuchmäßige Bestätigung. Nachdem sich der Spurt über die "magische" 3%-Marke im Herbst 2018 als Fehlausbruch herausgestellt habe, würden die Zinsen nur noch einen Weg: den nach Süden kennen! Mit 1,12% sei die 10-jährige Rendite USA in der abgelaufenen Woche auf ein neues Rekordtief gefallen. Das sei eine dramatische Entwicklung, denn mit dem Unterschreiten der Renditelows von 2012 und 2016 bei 1,35%/1,32% sei der Versuch einer Bodenbildung der letzten Jahre zunichte gemacht worden. Vielmehr erfahre der Basisabwärtstrend seit Anfang der 1980er eine erneute Bestätigung. Die Renditen würden also weiterhin strukturell unter Druck bleiben. Die Parallele zum Basisabwärtstrend (akt. bei 0,97%) - konstruiert über das alte Zinstief aus dem Jahr 2016 - ermögliche sogar ein Abgleiten unter die 1%-Marke. Damit sich das Szenario "Fehlausbruch" nicht wie 2018 wiederhole, könnten Anleger einen gedanklichen Stop-Loss auf Basis des 2019er-Tiefs bei 1,43% platzieren. (02.03.2020/alc/a/a)


