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10-jährige Rendite Deutschland: Deckel gelüftet
08.02.22 09:03
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Das "Hammer"-Umkehrmuster vom 3. Quartal 2021 hatte nochmals die Bedeutung der Schlüsselzone zwischen -0,20% und -0,14% bestätigt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt im Kommentar zu der 10-jährigen Rendite Deutschland.
Gleichzeitig habe diese Kerze einen idealtypischen Pullback an den ehemaligen Baissetrend seit 2008 gebracht. Aufgrund der Rückkehr in positives Zinsterritorium liege nun eine abgeschlossene Bodenbildung vor. Nach dem Abschluss der Keilformation entstehe somit ein weiteres Trendwendesignal. Das Kursziel aus der unteren Umkehr lasse sich auf 0,6% taxieren. Vor diesem Hintergrund dürften die Tiefs von 2018 bei rund 0,20% nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Vielmehr harmoniere das Hoch von Q4 2018 (0,58%) bestens mit dem zuvor diskutierten Kursziel. Danach markiere das Mehrjahreshoch von Anfang 2018 bei 0,81% den nächsten Widerstand. In der Summe müssten sich Anlegerinnen und Anleger auch hierzulande auf weiter steigende Renditen einstellen. Um diese Einschätzung nicht zu negieren, gelte es in Zukunft, die eingangs erwähnte Schlüsselzone nicht mehr zu unterschreiten. (08.02.2022/alc/a/a)
Gleichzeitig habe diese Kerze einen idealtypischen Pullback an den ehemaligen Baissetrend seit 2008 gebracht. Aufgrund der Rückkehr in positives Zinsterritorium liege nun eine abgeschlossene Bodenbildung vor. Nach dem Abschluss der Keilformation entstehe somit ein weiteres Trendwendesignal. Das Kursziel aus der unteren Umkehr lasse sich auf 0,6% taxieren. Vor diesem Hintergrund dürften die Tiefs von 2018 bei rund 0,20% nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Vielmehr harmoniere das Hoch von Q4 2018 (0,58%) bestens mit dem zuvor diskutierten Kursziel. Danach markiere das Mehrjahreshoch von Anfang 2018 bei 0,81% den nächsten Widerstand. In der Summe müssten sich Anlegerinnen und Anleger auch hierzulande auf weiter steigende Renditen einstellen. Um diese Einschätzung nicht zu negieren, gelte es in Zukunft, die eingangs erwähnte Schlüsselzone nicht mehr zu unterschreiten. (08.02.2022/alc/a/a)


