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Euro und Bund-Future: Nahost-Lage sorgt für neue Unsicherheit
20.04.26 08:34
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die letzte Woche war nach einem holprigen und von erneuten Sorgen geprägtem Start von einer zunehmend hoffnungsvollen Stimmung geprägt, der Krieg am Persischen Golf könne beendet werden, so die Analysten der Helaba.
Insbesondere als am Freitag die Nachricht die Runde gemacht habe, die Hormus-Enge wäre passierbar, profitierten zum Wochenausklang vor allem die Aktienkurse und der Euro gegenüber dem US-Dollar. In dieser Phase hätten die Ölnotierungen ein neues Impulstief markieren können und die europäischen Zinserhöhungserwartungen hätten sich verringert, sodass der Rentenmarkt ebenfalls habe zulegen können. Da der Wochenauftakt datenseitig eher impulslos verlaufen dürfte, würden die Akteure nicht umhinkommen, den Nachrichten aus dem Nahen Osten hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Schließlich sei nach dem Wochenende nicht klar, ob eine dauerhafte Lösung und eine Öffnung der Straße von Hormus erreicht werden könne. Die Euphorie vom Freitag sei verflogen und Unsicherheit und Ernüchterung dominierten erneut.
Am Freitag sei es dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nach mehrfachen Versuchen gelungen, die 21-Tagelinie (heute bei 125,45) nachhaltig zu überwinden. Das Wochenhoch habe mit 126,26 deutlich darüber gelegen, aber noch unter dem Impulshoch von Anfang März (126,64). Ein echter Befreiungsschlag sei mithin noch nicht gelungen. Seit gut vier Wochen pendle der Future um ein Niveau von 125,25. Die Chancen auf der Oberseite hätten aber mit dem Sprung über die 21-Tagelinie zugenommen und der DMI wechsle auf Kauf. Zudem stiegen Stochastic und MACD oberhalb der Signallinien an, während RSI neutral zu werten sei. Widerstände oberhalb der genannten Marken fänden sich bei 126,73 (55T) und 126,85. Haltemarken unter der 21-Tagelinie fänden sich bei 124,65 und am Kontrakttief bei 124,25.
Der Euro habe im Verhältnis zum US-Dollar in der letzten Woche weiter zugelegt und das 61,8%-Retracement der Kursverluste von Ende Januar bis Mitte März bei 1,1849 kurzzeitig überwunden. Am Morgen dominiere aber erneut die Verunsicherung und der Euro habe wieder deutlich nachgegeben. Der Stochastic habe im überkauften Bereich gedreht. Derweil stünden MACD und DMI noch auf Kauf und letzterer werde von einem wieder ansteigenden ADX begleitet. Nach einer kurzen Konsolidierungsphase scheine somit weiterhin Potenzial auf der Oberseite zu bestehen. Die nächste Hürde sähen die Analysten um 1,1920, bevor das Januarhoch bei 1,2081 in Reichweite kommen könnte. Ein anhaltender Rücksetzer könnte den Euro zunächst bis in eine Zone um 1,17 drücken. Dort fänden sich die 100-, die 55- und die 200-Tagelinie als Unterstützungen. (20.04.2026/alc/a/a)
Insbesondere als am Freitag die Nachricht die Runde gemacht habe, die Hormus-Enge wäre passierbar, profitierten zum Wochenausklang vor allem die Aktienkurse und der Euro gegenüber dem US-Dollar. In dieser Phase hätten die Ölnotierungen ein neues Impulstief markieren können und die europäischen Zinserhöhungserwartungen hätten sich verringert, sodass der Rentenmarkt ebenfalls habe zulegen können. Da der Wochenauftakt datenseitig eher impulslos verlaufen dürfte, würden die Akteure nicht umhinkommen, den Nachrichten aus dem Nahen Osten hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Schließlich sei nach dem Wochenende nicht klar, ob eine dauerhafte Lösung und eine Öffnung der Straße von Hormus erreicht werden könne. Die Euphorie vom Freitag sei verflogen und Unsicherheit und Ernüchterung dominierten erneut.
Am Freitag sei es dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nach mehrfachen Versuchen gelungen, die 21-Tagelinie (heute bei 125,45) nachhaltig zu überwinden. Das Wochenhoch habe mit 126,26 deutlich darüber gelegen, aber noch unter dem Impulshoch von Anfang März (126,64). Ein echter Befreiungsschlag sei mithin noch nicht gelungen. Seit gut vier Wochen pendle der Future um ein Niveau von 125,25. Die Chancen auf der Oberseite hätten aber mit dem Sprung über die 21-Tagelinie zugenommen und der DMI wechsle auf Kauf. Zudem stiegen Stochastic und MACD oberhalb der Signallinien an, während RSI neutral zu werten sei. Widerstände oberhalb der genannten Marken fänden sich bei 126,73 (55T) und 126,85. Haltemarken unter der 21-Tagelinie fänden sich bei 124,65 und am Kontrakttief bei 124,25.
Der Euro habe im Verhältnis zum US-Dollar in der letzten Woche weiter zugelegt und das 61,8%-Retracement der Kursverluste von Ende Januar bis Mitte März bei 1,1849 kurzzeitig überwunden. Am Morgen dominiere aber erneut die Verunsicherung und der Euro habe wieder deutlich nachgegeben. Der Stochastic habe im überkauften Bereich gedreht. Derweil stünden MACD und DMI noch auf Kauf und letzterer werde von einem wieder ansteigenden ADX begleitet. Nach einer kurzen Konsolidierungsphase scheine somit weiterhin Potenzial auf der Oberseite zu bestehen. Die nächste Hürde sähen die Analysten um 1,1920, bevor das Januarhoch bei 1,2081 in Reichweite kommen könnte. Ein anhaltender Rücksetzer könnte den Euro zunächst bis in eine Zone um 1,17 drücken. Dort fänden sich die 100-, die 55- und die 200-Tagelinie als Unterstützungen. (20.04.2026/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,8944 € | 126,0482 € | -0,1538 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


