Brechen (www.anleihencheck.de) - Die Joh. Friedrich Behrens AG korrigiert die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018 nach unten, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Auf Basis des dritten Quartals werde die Prognose für die EBIT-Marge von 5,0 bis 6,0% auf nunmehr 2,5 bis 3,5% angepasst. Das Unternehmens-Management rechne aber nach wie vor mit einem Umsatzwachstum zwischen 1,5 und 3,0%, das durch die erfolgreiche Markteinführung der Nagelplatten in Frankreich, den Markenrelaunch "KMR" sowie die intensive Bearbeitung des skandinavischen und belgischen Marktes gestützt werde.
ANLEIHE CHECK: Die Behrens-Unternehmensanleihe 2015/2020 (ISIN DE000A161Y52 / WKN A161Y5) biete einen jährlichen Zins in Höhe von 7,75 Prozent und laufe bis zum 11. November 2020. Das Gesamtvolumen des Minibonds betrage 25 Millionen Euro. Die Anleihe habe aktuell einen Kurswert von 103,55% (Stand: 29.11.2018).
9-Monatszahlen
Hintergrund: Die Materialaufwendungen hätten sich in den ersten neun Monaten 2018 aufgrund der unverändert hohen Stahlpreise und der ungünstigen Euro-Dollar-Wechselkursentwicklung überproportional zum Umsatz auf 55,2 Mio. Euro, entsprechend einer Materialaufwandsquote von 60,0% entwickelt. Alle sonstigen Kosten hätten laut Unternehmen im Plan gelegen.
Hinweis: Weitere Informationen zum dritten Quartal 2018 erhalte man in der Zwischenmitteilung der Joh. F. Behrens AG und des Konzerns unter www.behrens.ag.
Maßnahmen zur Verbesserung der Margenentwicklung
Entscheidende strategische Maßnahmen zur Verbesserung der Margenentwicklung und Steigerung der Ertragskraft seien vom Unternehmen bereits angestoßen worden. "Unser Ziel ist es nach wie vor, das Margenniveau von 2016 und damit wieder deutlich höhere Deckungsbeiträge zu erreichen. In 2018 hat es uns der Stahlpreis nicht leicht gemacht. Wir haben uns jedoch für die Zukunft strategisch entsprechend aufgestellt, optimieren den Einkauf, fokussieren uns noch mehr auf margenstarke Produkte und erschließen im Rahmen der Produktentwicklung neue Marktsegmente", sage der Vorstandsvorsitzende Tobias Fischer-Zernin.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (29.11.2018/alc/n/a)
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