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30.04.18 13:00
Joh. Friedrich Behrens AG: Stahlpreis beeinträchtigt Ergebnis in 2017 - Anleihe notiert bei 108%

Brechen (www.anleihencheck.de) - Die Joh. Friedrich Behrens AG verzeichnet im Geschäftsjahr 2017 einen EBIT-Rückgang auf 5,1 Millionen Euro (Vorjahr 6,6 Mio. EUR), berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Bereinigt um die einmaligen nicht aktivierungsfähigen Investitionskosten und die Stahlpreiserhöhung entsprächen die Ergebniskennzahlen jedoch nach Angaben des Unternehmens in vollem Umfang der Planung.

Das Berichtsjahr 2017 sei durch einen kontinuierlichen Anstieg der Stahlpreise weltweit geprägt gewesen. Daher habe sich die Brutto-Marge der Behrens-Gruppe von 43,8% im Jahr 2016 auf 42,3% in 2017 verringert. Darüber hinaus habe die Gesellschaft nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr entscheidende Investitionen in den Marktausbau in Schweden und Belgien, das Logistikzentrum am Hauptsitz in Ahrensburg sowie in neue Technologien und Produkte vorgenommen. Dies seien laut Behrens AG entscheidende Weichenstellungen für die zukünftige Geschäftsentwicklung der Behrens-Gruppe gewesen, die sich insgesamt jedoch belastend auf die Ergebniskennzahlen auszahlen würden.

Umsatz steige um 7,1%

Der Konzernumsatz habe indes in 2017 um 7,7 Millionen Euro auf 116,7 Millionen Euro steigern können. In Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und in den USA habe sich die gute Vertriebsarbeit in einem überproportionalen Umsatzwachstum niedergeschlagen, berichte das Unternehmen. In nahezu allen Märkten sei es nach eigener Einschätzung gelungen, stärker als der Wettbewerb zu wachsen.

Anleihe notiere bei 108%

ANLEIHE CHECK: Die Behrens-Unternehmensanleihe 2015/2020 (ISIN DE000A161Y52 / WKN A161Y5) biete einen jährlichen Zins in Höhe von 7,75 Prozent und laufe bis zum 11. November 2020. Das Gesamtvolumen des Minibonds betrage 25 Millionen Euro. Die Anleihe habe aktuell einen Kurswert von 108 Prozent (Stand: 30.04.2018).

Ausblick 2018

Im laufenden Jahr 2018 plane die Behrens-Gruppe eine Fortsetzung des Umsatzwachstums, basierend auf der neuen Produktreihe, dem Markenrelaunch "KMR", der besseren Bearbeitung des skandinavischen Marktes sowie dem weiteren Ausbau der Niederlassung in Belgien. Der Fokus werde dabei auf der Qualität der Umsätze und besonders der Margenentwicklung liegen.

Der Vorstandsvorsitzende Tobias Fischer-Zernin rechne mit einem Umsatzwachstum zwischen 1,5% und 3,0%: "Wir sind sehr zuversichtlich, mit den bereits laufenden Maßnahmen zur Margensteigerung wieder auf das Niveau von 2016 und damit zu deutlich höheren Deckungsbeiträgen zurück zu finden." Daher werde in 2018 mit einer EBIT-Marge zwischen 5,0% und 6,0% und einer Jahresergebnis-Marge zwischen 0,5% und 1,5% gerechnet. Neben der positiven operativen Entwicklung würden die weitere Steigerung der Ertragskraft und die Rückführung der Verschuldung oberstes Ziel für 2018 bleiben.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (30.04.2018/alc/n/a)


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