Wien (www.anleihencheck.de) - Deutschland plant für heute die Aufstockung einer Fixzinsanleihe mit Laufzeit bis Juli 2044 (ISIN: DE0001135481, WKN: 113548), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Der Langläufer sei mit einem Kupon von 2,5% ausgestattet und solle EUR 1 Mrd. in die Staatskasse spülen. Am Sekundärmarkt habe das Papier zuletzt bei 1,11% rentiert.
In den USA würden die Daten zu den Verkäufen bestehender Wohnhäuser für Januar bekanntgegeben. Die Analysten würden mit einer deutlichen Zunahme der Verkäufe gegenüber Dezember rechnen. Vom FOMC-Sitzungsprotokoll der letzten Zinsentscheidung würden sie keine nennenswerten Impulse erwarten, da es seither zahlreiche Wortmeldungen diverser FOMC-Mitglieder gegeben habe, die quasi alle eine baldige Zinsanhebung nahelegen würden.
Wie das "Wall Street Journal" berichte, prüfe die US-Regierung die Berechnung der Handelsbilanzzahlen zu modifizieren. Demnach seien Mitarbeiter des Statistikamtes gebeten worden, die Handelsbilanzzahlen neu zu berechnen und dabei Re-Exporte - Güter, die nur zum Zweck des Exports importiert würden - nicht mehr als Exporte zu berücksichtigen. Eine solche methodische Änderung hätte eine künstliche Aufblähung des amerikanischen Handelsbilanzdefizits zur Folge. (22.02.2017/alc/a/a)
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