Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Am Mittwoch hat der deutsche Staat die zehnjährige Bundesanleihe (ISIN DE0001102390 / WKN 110239) um vier Milliarden Euro aufgestockt, so die Börse Stuttgart.
Bei einem Ausgabekurs von 103,4 Prozent sowie einem Kupon von 0,5 Prozent habe sich die durchschnittliche Rendite mit 0,15 Prozent dem Rekordtief vom April 2015 angenähert - damals habe die Rendite bei nur 0,13 Prozent gelegen. Bei der letzten Aufstockung vor gut einem Monat habe die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen noch bei 0,3 Prozent gelegen, bei der Ausgabe im Januar bei 0,59 Prozent.
Die Nachfrage nach dem Bond sei groß gewesen. Banken hätten Kaufgebote von über 4,4 Milliarden Euro abgegeben. Die Deutsche Finanzagentur habe Schuldtitel im Volumen von 3,198 Milliarden Euro zugeteilt. Die restlichen Papiere im Volumen von 802 Millionen Euro seien zu Marktpflegezwecken in den Eigenbestand des Bundes gegangen.
Am Donnerstag hätten sich deutsche Staatsanleihen nach der EZB-Sitzung, den starken Aktienmärkten, dem stark gestiegenen Ölpreis schwächer gezeigt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe auf 162,77 Punkte nachgegeben. Die Rendite zehnjähriger Bunds sei auf 0,20 Prozent gestiegen. (Ausgabe 15 vom 22.04.2016) (25.04.2016/alc/n/a)
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