München (www.anleihencheck.de) - Das Ergebnis der letzten EZB-Sitzung war für viele Anleger ein Novum: Negative Zinsen für Banken? Das kannte man bis dato nur aus kleineren Ländern in Sondersituationen wie Dänemark oder der Schweiz, so die Experten von PEH Wertpapier.
Was passiere aber nun, wenn diese ungewöhnliche Maßnahme für alle Euro-Länder und damit für Billionen von Anlegergeldern gelte? Welche Rückschlüsse müssten die Experten für ihre Anlagestrategie ziehen?
Nun würden die Experten beobachten, dass sich viele Anleger in ihrer Strategie umorientieren würden, gleichzeitig aber die Sorge hätten, dass sich am Aktienmarkt eine "Blase" auftue. Diese Angst möge einerseits aus zurückliegenden Erfahrungen herrühren ("Milleniumblase"), anderseits wohl doch in der Magie der Zahlen (DAX 10.000).
Nach ihrer Analyse seien die Experten aber von einer Blase an den Aktienmärkten weit entfernt und sie würden dazu raten, der Anlageklasse AKTIE weiter den Vorzug zu geben.
Strategisch betrachtet seien die Experten außerdem überzeugt, dass man auf der Rentenseite mit internationalen Anleihen ein sehr gutes Renditepotential haben werde. Investoren sollten daher innerhalb ihres Anleihenbestands den internationalen Titeln den Vorzug vor EURO-Bonds geben. (17.06.2014/alc/a/a)
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