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17.07.12 14:54
Fraport-Unternehmensanleihe: Großaktionäre sorgen für Sicherheit

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Unternehmensanleihe (ISIN XS0447977801 / WKN A1A55A) der Fraport AG (ISIN DE0005773303 / WKN 577330) für eine interessante Investmentalternative.

Fraport habe im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Eigenkapitalquote gegenüber dem Bilanzstichtag 2011 um 0,3 auf 29,3% gesteigert. Insgesamt habe sich das Eigenkapital per Ende März dieses Jahres auf 2,9 Mrd. Euro belaufen. Die langfristigen Schulden seien um 1,7% auf 5,4 Mrd. Euro reduziert worden. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten habe man jedoch aufgrund einer Umschuldung einen Anstieg um 22,6% auf 1,1 Mrd. Euro verbuchen müssen.

Das Passagieraufkommen auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main befinde sich indes auf Rekordkurs. Allein im Juni seien 5,4 Mio. Fluggäste abgefertigt worden, soviel wie noch nie in diesem Monat. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres seien es 27,4 Mio. Passagiere gewesen, was ebenfalls einen Rekordwert darstelle.

9,9% der Anteile von Fraport seien im Besitz der Deutschen Lufthansa. 31,5% würden auf das Land Hessen und 20,1% auf die Stadtwerke entfallen. Dies bringe dem Anleiheanleger eine gewisse Sicherheit. Eine Bewertung vonseiten einer Ratingagentur für Fraport gebe es nicht. Der Datenanbieter Bloomberg schätze die Ausfallwahrscheinlichkeit des Unternehmens auf Sicht der kommenden zwölf Monate auf 0,28%.

Nach Meinung der Experten der "Wirtschaftswoche" ist die Unternehmensanleihe der Fraport AG ein interessantes Investment. Der Titel sei mit einem Kupon von 5,25% ausgestattet und laufe noch bis zum 10. September 2019. Bei einem aktuellen Kurs von 115,65% ergebe sich eine Rendite von 2,80%. (Ausgabe 29) (17.07.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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