Westerburg (www.anleihencheck.de) - Die deutschen Anleihen haben bis zum heutigen Mittag mit einer leichteren Tendenz aufgewartet. Da von der Nachrichtenseite keine Impulse kamen und am Vormittag angesichts der schwächeren Aktienbörsen eher mit steigenden Anleihenotierungen zu rechnen war, kann die schwächere Tendenz nur als Gegenbewegung zur Vorwochenrally gewertet werden.
Der Euro-Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) gab bis zum Mittag um 0,29% auf 145,92 Punkte nach. Der Bobl Future (ISIN DE0009652651 / WKN 965265) reduzierte sich um 0,09% auf 126,95 Punkte. Der Schatz-Future (ISIN DE0009652669 / WKN 9652669) stand bei 110,80 Punkten nahezu unverändert. Auch bei der Gemeinschaftswährung war eine Gegenbewegung auf die Schwäche der Vorwoche erkennbar, als die Crossrate EUR/USD zum Mittag bei 1,2433 um 0,29% höher notierte.
"Unsere Aufgabe ist es, die gesamte IT-Landschaft der Georg Fischer AG zu bündeln und in die neu geschaffene Konzern-IT-Infrastruktur zusammenzuführen", erklärt Dietmar Wendt, Geschäftsführer T-Systems mit der Verantwortung für das internationale Wachstum. T-Systems wird demnach künftig alle SAP-Systeme der Georg Fischer AG als Cloud-Services managen. Als weitere Aufgabe sieht der Vertrag vor, dass T-Systems ein zentrales, webbasiertes Kundenportal ("myGF store") für die Georg Fischer AG bereitstellt. Die Kunden können dann selbständig Produkte bestellen oder das Portal für Statusabfragen und Serviceanfragen nutzen. Damit konnte T-Systems nach dem Vertrag mit der British American Tobacco plc (BAT) den nächsten Großauftrag im Bereich Cloud-Computing an Land ziehen, hieß es.
Im Segment der Unternehmensanleihen hat sich der Bondm-Index (ISIN DE000SLA0BX3 / WKN SLA0BX) für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart zum heutigen Mittag zu den anderen Anleihesegementen gegenläufig entwickelt und mit 0,84% auf 95,50 Punkte kräftig zugelegt. Die Index-Schwergewichte, die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000A1EWGX1 / WKN A1EWGX) 7,25% bis 28.09.2015) von Dürr, lag zum Mittag in einer Geld-Briefspanne von 110,75% zu 111,50% und damit auf Geldkursbasis um 0,91% höher; die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000A1A29T7/ WKNA1A29T) 9,25% bis 01.12.2015) von 3W Power lag dagegen um -1,34% auf 88,55% deutlich schlechter. Die Unternehmensanleihe ((ISIN DE000AB100A6 / WKN AB100A) 8,5% bis 10.11.2015) von Air Berlin konnte um +1,09% auf 93% zulegen. Die Kursentwicklung der vorgenannten Anleihen folgt offensichtlich den jeweiligen Markterwartungen, da alle drei Unternehmen seit Mitte Mai keine eigenen Meldungen mehr lanciert haben. (04.06.2012/alc/a/a)
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