New York (www.anleihencheck.de) - In ihrer gestrigen Sitzung hat die amerikanische Notenbank Federal Reserve (FED) erstmals seit neun Monaten den Leitzins gesenkt - um 25 Basispunkte auf die Spanne von 4,0 bis 4,25 Prozent, so Erick Muller, Leiter globale Produkt- und Investmentstrategien bei Muzinich & Co.
Dieses Ergebnis sei positiv für die US-Kreditmärkte. Die makroökonomische Widerstandsfähigkeit stütze die Fundamentaldaten, die Reaktion auf niedrigere Kurzfristzinsen sei nun eingeleitet. Der US-Dollar bleibe in einem Abwärtstrend, jedoch ohne Risiko eines Zusammenbruchs oder Vertrauensverlusts. Die Bewertungen der Kreditspreads dürften weiterhin hoch bleiben. Bei Investment-Grade-Anleihen seien die Spreads besonders eng, aber Muzinich & Co. gehe davon aus, dass niedrigere Kurzfristzinsen die Nachfrage nach kurzfristigen IG-Anleihen ankurbeln würden. Hochverzinsliche Anleihen seien weiterhin gefragt. Auch hier halte Muzinich & Co. die Chancen für hochverzinsliche Anleihen mit kurzer Laufzeit für interessant und gehe davon aus, dass es zu anhaltenden Zuflüssen kommen werde, wenn die FED die Zinsen weiter senke. (18.09.2025/alc/a/a)
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