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03.03.25 11:00
FED im Pausenmodus

London (www.anleihencheck.de) - Die PCE-Kerninflationsdaten dieses Monats entsprachen weitgehend den Markterwartungen unter Berücksichtigung der VPI- und PPI-Daten, die Anfang des Monats veröffentlicht wurden (sowohl die Gesamt- als auch die PCE-Kerninflation stiegen im Monatsvergleich um 0,3% gegenüber den Erwartungen von 0,3% für beide), so John Lloyd, Lead Multi-Sector Credit Strategies & Portfolio Manager bei Janus Henderson Investors.

Die persönlichen Ausgaben seien deutlich schwächer ausgefallen als erwartet: Die realen persönlichen Ausgaben hätten bei -0,5% gegenüber den Erwartungen von -0,1% gelegen, was auf die Schwäche bei Kraftfahrzeugen und Dienstleistungen zurückzuführen sei. Ein Teil der Abschwächung sei auf das ungewöhnlich kalte Wetter zurückzuführen gewesen. Die Daten hätten jedoch auch Anzeichen dafür gezeigt, dass sich der Konsum verlangsamen könnte.

Mit einem PCE-Anstieg von 2,6% im Jahresvergleich sei die Inflation immer noch etwas höher als die FED gerne hätte, und diese Zahlen dürften die FED in nächster Zeit in einem Pausenmodus halten. Janus Henderson Investors glaube immer noch, dass es schwächerer Inflationsdaten oder Arbeitslosenzahlen bedürfe, damit die FED mit weiteren Zinssenkungen beginne. Die Zinsentwicklung im nächsten Jahr sei sicherlich schwieriger zu prognostizieren, da die Wirtschaft und die Märkte von den politischen Entscheidungen der Regierungen in den USA und weltweit beeinflusst würden. Da jedoch etwas weniger als 75 Basispunkte an kumulativen Zinssenkungen der Fed Funds Rate über das nächste Jahr eingepreist seien, sei Janus Henderson Investors der Meinung, dass die Chancen für weitere Zinssenkungen im späteren Verlauf des Jahres gut stünden und bleibe daher konstruktiv für den kurzen bis mittleren Teil der US-Treasury-Kurve. (03.03.2025/alc/a/a)


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