Lübeck (www.anleihencheck.de) - Drägerwerk: Gute Nachfrage, robuste Umsatzentwicklung und höheres Ergebnis in den ersten neun Monaten 2024 - Anleihenews
Die Drägerwerk AG & Co. KGaA (ISIN DE0005550636/ WKN 555063) hat ihren Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2024 dank einer insgesamt guten Nachfrage gesteigert, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Mit rund 2.421 Mio. Euro lag der Auftragseingang etwa 17 Mio. Euro über dem hohen Vorjahreswert. Der Umsatz ging währungsbereinigt um 0,4 Prozent auf 2.295,1 Mio. Euro zurück (9 Monate 2023: 2.320,9 Mio. Euro), nachdem Dräger im Vorjahreszeitraum von starken Nachholeffekten im Zuge der spürbar verbesserten Lieferfähigkeit und von einem Nachfrageschub nach Beatmungsgeräten in China profitiert hatte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 4,2 Prozent auf 80,1 Mio. Euro (9 Monate 2023: 76,9 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 3,5 Prozent (9 Monate 2023: 3,3 Prozent). Neben der operativen Geschäftsentwicklung trugen mehrere ergebniswirksame Einmaleffekte mit rund 32 Mio. Euro zum EBIT bei.
"Unser Auftragseingang ist in den ersten neun Monaten 2024 dank einer guten Nachfrage nach unserer ,Technik für das Leben‘ gestiegen - und konnte das hohe Vorjahresniveau somit übertreffen", sagt Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. "Der Umsatz entwickelte sich robust und erreichte trotz der herausfordernden Vergleichswerte annähernd das hohe Vorjahresniveau. Unser Ergebnis ist gestiegen. Dazu haben neben dem operativen Geschäft auch Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität beigetragen. So haben wir unter anderem eine nicht zum Kerngeschäft gehörende lokale Geschäftsaktivität in den Niederlanden verkauft."
Steigende Nachfrage nach Sicherheitstechnik
Der Auftragseingang im Konzern ist in den ersten neun Monaten 2024 währungsbereinigt um 1,4 Prozent auf 2.420,5 Mio. Euro gestiegen (9 Monate 2023: 2.403,3 Mio. Euro). Grund hierfür war insbesondere das Wachstum in Deutschland sowie die positive Entwicklung in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika sowie Amerika.
Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 6,5 Prozent auf 1.052,1 Mio. Euro (9 Monate 2023: 992,7 Mio. Euro). Dabei verzeichneten fast alle Produktbereiche eine höhere Nachfrage. Wachstumstreiber waren insbesondere unsere Arbeitsschutzausrüstung sowie Atem- und Personenschutzprodukte.
Im Segment Medizintechnik sank der Auftragseingang währungsbereinigt um 2,1 Prozent auf 1.368,5 Mio. Euro (9 Monate 2023: 1.410,7 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf die deutlich geringere Nachfrage nach Beatmungsgeräten zurückzuführen, die im Vorjahreszeitraum noch durch einen außerordentlichen Nachfrageschub aus China gestützt worden war. Positiv wirkte sich vor allem das signifikant gestiegene Ordervolumen im Bereich Wärmetherapie aus.
Sicherheitstechnik setzt Wachstum fort - Basiseffekte belasten Medizintechnik
Das Segment Sicherheitstechnik verzeichnete in den ersten neun Monaten 2024 insbesondere auch aufgrund der guten Auftragslage einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um 5,5 Prozent auf 1.009,7 Mio. Euro (9 Monate 2023: 961,7 Mio. Euro).
Einmaleffekte treiben Ergebnisanstieg
Im zweiten Quartal 2024 haben wir unser Brandmeldeanlagengeschäft in den Niederlanden verkauft. Im Geschäftsjahr 2023 lag der Umsatz des Geschäftsfelds bei rund 20 Mio. Euro. Allerdings gab es nur wenige Synergien mit dem Kerngeschäft von Dräger. Deshalb sind wir aus diesem Geschäft ausgestiegen. Zudem haben wir im zweiten Quartal ein nicht benötigtes Grundstück in den USA verkauft. Beide Einmaleffekte haben zusammen rund 20 Mio. Euro zum EBIT beigetragen. Im dritten Quartal wurden weitere rund 10 Mio. Euro durch die Veräußerung eines nicht benötigten Gebäudes in Spanien ergebniswirksam. Insgesamt haben diese Einmaleffekte somit rund 30 Mio. Euro zum EBIT in Höhe von 80,1 Mio. Euro beigetragen (9 Monate 2023: 76,9 Mio. Euro).
Die Bruttomarge stieg infolge des erhöhten Umsatzanteils und der verbesserten Bruttomarge der Sicherheitstechnik auf 44,4 Prozent (9 Monate 2023: 44,0 Prozent). Unsere Funktionskosten erhöhten sich währungsbereinigt um 0,4 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 49,4 Mio. Euro (9 Monate 2023: 47,1 Mio. Euro).
Geschäftsentwicklung im dritten Quartal
Im dritten Quartal ist der Auftragseingang währungsbereinigt um 2,6 Prozent auf 816,2 Mio. Euro gestiegen (3. Quartal 2023: 806,7 Mio. Euro). Im Segment Sicherheitstechnik erhöhte er sich währungsbereinigt deutlich um 11,9 Prozent auf 347,8 Mio. Euro (3. Quartal 2023: 313,5 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik verringerte er sich währungsbereinigt um 3,4 Prozent auf 468,4 Mio. Euro (3. Quartal 2023: 493,1 Mio. Euro).
Der Umsatz von Dräger ging im dritten Quartal währungsbereinigt um 0,7 Prozent auf 774,6 Mio. Euro zurück (3. Quartal 2023: 788,5 Mio. Euro). Die Bruttomarge sank auf 43,5 Prozent (3. Quartal 2023: 44,0 Prozent). Das EBIT lag bei 24,4 Mio. Euro (3. Quartal 2023: 29,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge belief sich auf 3,1 Prozent (3. Quartal 2023: 3,7 Prozent).
Jahresprognose bestätigt
Dräger bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und erwartet demnach einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 1,0 bis 5,0 Prozent und eine EBIT-Marge von 2,5 bis 5,5 Prozent. Dabei rechnen wir weiterhin tendenziell eher mit einem Umsatzwachstum in der unteren Hälfte und einer EBIT-Marge in der oberen Hälfte der Prognosespanne.
Weiterführende Informationen im Finanzbericht unter www.draeger.com.
Mehr Details unter:
https://www.eqs-news.com/news/corporate/draegerwerk-ag-co-kgaa-draeger-mit-guter-nachfrage-robuster-umsatzentwicklung-und-hoeherem-ergebnis-in-den-ersten-neun-monaten-2024/2156103 (29.10.2024/alc/n/a)
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