Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Flash CPI-Daten für Mai aus Deutschland waren eine wichtige makroökonomische Veröffentlichung aus Europa, die für heute geplant war, so die Experten von XTB.
Der Bericht sei um 14:00 Uhr veröffentlicht worden und sollte eine Beschleunigung des deutschen Preiswachstums zeigen. Die zuvor heute veröffentlichten Landesdaten seien jedoch eher uneindeutig gewesen - die Inflation habe in Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen tatsächlich zugenommen, sei aber in anderen Bundesländern unverändert geblieben oder habe im Vergleich zu den Werten im April abgenommen.
Deutschland, CPI-Inflation für Mai
CPI (jährlich): 2,4% YoY gegenüber 2,4% YoY erwartet (zuvor 2,2% YoY) CPI (monatlich): 0,1% MoM gegenüber 0,2% MoM erwartet (zuvor 0,5% MoM) HICP (jährlich): 2,8% YoY gegenüber 2,7% YoY erwartet (zuvor 2,4% YoY) HICP (monatlich): 0,2% MoM gegenüber 0,2% MoM erwartet (zuvor 0,6% MoM) Regionale CPI-Daten für Mai in Deutschland
Hessen: 1,9% YoY gegenüber zuvor 1,9% YoY Bayern: 2,7% YoY gegenüber zuvor 2,5% YoY Sachsen: 3,1% YoY gegenüber zuvor 2,7% YoY Nordrhein-Westfalen: 2,5% YoY gegenüber zuvor 2,3% YoY Brandenburg: 2,9% YoY gegenüber zuvor 3,0% YoY Baden-Württemberg: 2,1% YoY gegenüber zuvor 2,1% YoY
Der EUR sei nach der Veröffentlichung angestiegen, wobei der EUR/USD über dem 200-Stunden-Durchschnitt gesprungen sei, der heute zuvor als Decke für das Währungspaar gedient habe. Die Größenordnung des Anstiegs sei jedoch eher gering und übersteige in den ersten Minuten nach der Veröffentlichung nicht 0,1%. (29.05.2024/alc/a/a)
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