Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Am Mittwoch findet die dritte Zinssitzung der US-Notenbank (FED) in diesem Jahr statt, so die Experten von XTB.
Die Anleger würden keine Änderungen bei den Zinssätzen erwarten. Die Aufmerksamkeit der Märkte werde sich jedoch eher auf die Rede des FED-Vorsitzenden Jerome Powell und den Ausblick für den Rest des Jahres richten.
Der vergangene Monat sei für Aktienanleger und andere risikobehaftete Anlagen ziemlich hart gewesen. Die Erwartungen der Anleger hätten sich in Richtung einer restriktiveren Haltung verschoben, und starke Arbeitsmarktdaten und ein Wiederanstieg der Inflation seien weitere Katalysatoren gewesen. Infolgedessen seien die Renditen von US-Anleihen wieder in Richtung Rekordniveau geklettert. Die Renditen für zweijährige Anleihen hätten sogar kurzzeitig über 5% gelegen.
Die jüngsten starken Rückgänge würden vermuten lassen, dass das Potenzial für weitere Rückgänge theoretisch begrenzt sei. Der Kurs des Indexkontrakts für zehnjährige Anleihen (TNOTE) liege weniger als 2,00% von den Tiefstständen Ende 2023 entfernt. Darüber hinaus seien die Märkte im aktuellen Szenario bereits sehr optimistisch eingestellt. Daher könnte jede weichere Haltung der FED ein Signal für einen Aufschwung sein. Andererseits bestehe auch das Risiko einer restriktiveren Haltung der FED, was den TNOTE-Kurs in Richtung lokaler Tiefststände drücken und einen möglichen Aufschwung auf die folgenden Monate verschieben könnte. In beiden Fällen sei jedoch - unter der Annahme, dass es nicht zu erneuten Zinserhöhungen komme - die potenzielle Bandbreite für weitere Rückgänge des TNOTE-Kontrakts begrenzt. (29.04.2024/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.de