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28.08.23 10:53
FED hält Optionen offen

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Es war eine ausgewogene, aber keinesfalls Trend verändernde Rede, auch wenn die FED die Losung "Mission Accomplished" in der Schublade ließ, so Jack McIntyre, Portfoliomanager bei Brandywine Global, Teil von Franklin Templeton, zu dem Notenbank-Treffen in Jackson Hole.

Sie lasse der FED die nötige Wahlfreiheit, entweder die Zinsen weiter zu straffen oder sie beizubehalten. Der Tonfall sei eher aggressiv gewesen, indem betont worden sei, dass die Aufgabe der FED noch nicht abgeschlossen sei, und deutlich gemacht worden sei, dass das Inflationsziel bei 2% liege.

Die Rede habe jedoch mit einer konstruktiveren Note geendet, in der hervorgehoben worden sei, dass sich die bisherige Politik über den Arbeitsmarkt auf die Wirtschaft auswirke, wo sich die "extreme Anspannung" langsam abbaue. Nun könnten sich die Märkte wieder auf die Wirtschaftsdaten konzentrieren, die für die Ausrichtung der Finanzmärkte viel wichtiger seien als die FED-Politik.

Die FED habe kein Problem mit der jüngsten Unruhe am Aktienmarkt, da sie die finanziellen Bedingungen eher verschärfen werde als eine weitere Zinserhöhung. Wir nehmen auf der Grundlage dieser Rede keine Änderungen an unseren Anleiheportfolios vor, so Jack McIntyre, Portfoliomanager bei Brandywine Global, Teil von Franklin Templeton, weiter. (Ausgabe vom 26.08.2023) (28.08.2023/alc/a/a)


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