Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Der Münchener Immobilienentwickler Euroboden hat beschlossen, aufgrund der vorgeschlagenen Anleihenrestrukturierung infolge der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und dessen unsichere zukünftige Entwicklung keinen mit einer prüferischen Durchsicht versehenen Halbjahresabschluss und Lagebericht zu veröffentlichen, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Wie in der Corporate News vom 24. Juli 2023 mitgeteilt, hatten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022/2023 weiter steigende Zinsen, der drastische Nachfrageeinbruch, stark erhöhte Baukosten und strengere Eigenmittel-Anforderungen bei Bankenfinanzierungen deutlich negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens.
Wie bekanntgegeben, hat die Geschäftsführung von Euroboden ihre Strategie angepasst und beschlossen, künftig keine weiteren Projekte mit Ausnahme von Projekten, die sich bereits im Bau befinden, selbst umzusetzen sowie bestehende Projekte schrittweise zu verkaufen. Außerdem wurde den Anleihegläubigern beider Anleihen des Unternehmens (ISIN DE000A2YNQ5/ WKN A2YNQ und ISIN DE000A289EM6/ WKN A289EM) ein Konzept zur Änderung der Anleihebedingungen vorgelegt.
Alle Informationen und notwendigen Dokumente zur Anleiherestrukturierung und den geplanten Anleihegläubigerversammlungen finden Sie unter https://www.euroboden.de/anleihen. (Pressemitteilung vom 31.07.2023) (01.08.2023/alc/n/a)
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