Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Das Medizintechnikunternehmen Pentracor GmbH (Wandelanleihe (ISIN DE000A289XB9 / WKN A289XB)) verzeichnet im Geschäftsjahr 2022 rückläufige Umsatzerlöse und eine geringere Gesamtleistung, so die Pentracor GmbH in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Den Verlauf des Geschäftsjahres haben insbesondere zwei besondere Einflussfaktoren belastet. Zum einen entfielen die durch die Corona-Pandemie bedingten lebensrettenden Intensivbehandlungen. Zum anderen wirkte sich eine zunächst prüfungsbedingte Anfechtung der Kostenerstattung durch die Krankenkassen in nach derzeitigem Stand annähernd der Hälfte der mit der CRP-Apherese behandelten Fälle negativ auf das Bestellverhalten der Klinikkunden aus. Die Bestellungen der Klinikkunden verharrten in einer abwartenden passiven Haltung.
Auch bei günstigerer Absatz- und Umsatzentwicklung wird die Pentracor GmbH ihr Planziel einer Gesamtleistung für 2022 in Höhe von 4,6 Mio. Euro und das Planergebnis nicht erreichen. Die deutlichen Verzögerungen durch das Abrechnungsprozedere der Krankenkassen sind im Geschäftsjahr 2022 nicht mehr kompensierbar. Dagegen ist Pentracor zuversichtlich, in den kommenden 15 Monaten bis Ende des Geschäftsjahres 2023 eine positive Absatzsituation zu erreichen und die budgetierten Planziele 2022 dann erfüllen zu können. Für eine Überbrückung der verzögerungsbedingten Finanzierungsabsicherung führt Pentracor derzeit Gespräche mit Investoren.
Die Geschäftsführung der Pentracor GmbH hat überdies wirksame Maßnahmen ergriffen, um der in einigen Fällen abwehrenden Haltung bei der Kostenerstattung durch die Krankenkassen in Zukunft vorzubeugen. Pentracor unterstützt die Bereitschaft der Kliniken bei der Durchsetzung der Kostenerstattung durch die Krankenkassen auf dem Klageweg sehr eng. Zusätzlich hat Pentracor die Fürsprache der entsprechenden medizinischen Fachgesellschaften sichern können. (17.10.2022/alc/n/a)
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