Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Das Medizintechnikunternehmen Pentracor GmbH mit Sitz in Hennigsdorf bei Berlin (ISIN DE000A289XB9 / WKN A289XB) hat mit der Veröffentlichung der "klinischen Studie an Herzinfarktpatienten" in der renommierten Fachzeitschrift "Frontiers in Cardiovascular Medicine" einen weiteren Erfolg zur Etablierung ihres Therapieverfahrens CRP-Apherese im Markt der Medizintechnik erreicht, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Wirksam bei Entzündungsgeschehen
Die CRP-Apherese ist ein von Pentracor entwickeltes und patentiertes Blut-wäscheverfahren zur Verringerung der Menge des Proteins CRP. Unter dem Titel "C-reaktive Protein-Apherese als entzündungshemmende Therapie bei akutem Herzinfarkt" präsentiert die Publikation Ergebnisse und signifikante Fakten. Sie belegen und vertiefen das Verständnis des Proteins CRP als Trigger von schädlichen Entzündungen. Überdies zeigen sie die Therapie der CRP-entfernenden CRP-Apherese als wirksame Behandlung gegen Entzündungsgeschehen bei akutem Herzinfarkt. Die Diskussion in der klinischen Medizin kann nach Einschätzung von Dr. Ahmed Sheriff, Bio-Chemiker und Geschäftsführer von Pentracor, nunmehr den Fragen nicht mehr aus dem Weg gehen: "Ist CRP - der Lehrbuchmeinung folgend - nur ein Entzündungsmarker und Prognoseparameter bei entzündlichem Geschehen? Oder ist CRP selbst pathologisch aktiv?"
Sicher und arm an Nebenwirkungen
Die CRP-Apherese hat ihren Nutzen in der Behandlung von Krankheiten, die mit einer akuten Entzündung einhergehen, wie z.B. dem Infarkt. Das Verfahren der CRP-Apherese zeigte sich als sicher und arm an Nebenwirkungen. Die Wirkung der CRP-Apherese: Die Größe des Herzinfarkts fällt signifikant geringer aus. Zwei Patienten konnte sogar jeglicher Schaden erspart werden. Funktion und Leistungsfähigkeit des Herzens sind signifikant besser als in der Kontrollgruppe. Die Publikation kommt auch zu dem Schluss: "Eine wachsende Zahl von Daten identifiziert das Protein CRP als direkten Mediator von Gewebezerstörung. So scheint CRP bei verschiedenen Krankheiten beim Menschen ursächlich für die Größe des Schadens zu sein. "Diese weniger bekannte Rolle von CRP ist in der Medizin nicht mehr zu ignorieren. Die neue Sicht auf CRP unterstreicht auch weitere Therapieperspektiven für die CRP-Apherese. In Betracht kommen zum Beispiel Schlaganfall, rheumatische Erkrankungen sowie Covid-19," erklärte Sheriff.
Zur Studie
An der Studie nahmen 66 Patienten im Alter von 18 bis 80 Jahren teil. 32 Herzinfarktpatienten bildeten die Gruppe mit der CRP-Apherese als Therapie. 34 Patienten zählten zur Kontrollgruppe ohne CRP-Apherese. Die Studie wurde an acht deutschen Kliniken durchgeführt. Die Autoren der Studie sind die behandelnden und für die Studie verantwortlichen Ärzte dieser Kliniken. Die Studie und die Publikation wurden vom Verlag einem strengen 'peer review-Prozess' durch unabhängige Prüfer unterzogen. (15.03.2021/alc/n/a)
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