Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Höhere Aufwendungen in der Schadensabwicklung und der Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle infolge der Corona-Pandemie haben GRENKE (ISIN DE000A161N30 / WKN A161N3) im ersten Quartal stark belastet, so die Experten vom "ZertifikateJournal".
Der operative Gewinn sei in den ersten drei Monaten um ein Viertel auf 31,4 Mio. Euro gesunken. Unter dem Strich habe der Leasingspezialist für IT-Gegenstände knapp 24 Mio. Euro verdient und damit 30 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das Ergebnis sei damit noch schlechter ausgefallen, als Experten erwartet hätten. GRENKE habe bereits Anfang April die Prognose wegen der Corona-bedingten Unsicherheiten gestrichen. Dennoch habe Vorstandsmitglied Gilles Christ nun 1.000 Aktien zu je 65,82 Euro gekauft. Durch die Kurserholung sei bei einer Aktienanleihe (ISIN DE000TR81548 / WKN TR8154) von HSBC der Basispreis (68 Euro) und damit die Rückzahlung zum Nennwert bereits im Juni in greifbare Nähe gerückt. (Ausgabe 19/2020) (14.05.2020/alc/n/a)
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