Schwarzach am Main (www.anleihencheck.de) - Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888) hat schon bessere Tage gesehen, so die Experten vom "ZertifikateJournal".
Die Preise für Solarsilizium seien im Keller - weil China einerseits weniger neue Anlagen baue als erwartet und die dortigen Hersteller andererseits den Markt mit billigem Solarsilizium überschwemmen würden. Anfang Dezember habe der Konzern daher Sonderabschreibungen auf Anlagen zur Herstellung von Silizium in Höhe von rund 750 Mio. Euro angekündigt - mit entsprechenden Folgen für die Gewinn- und Verlustrechnung. Und Besserung sei zumindest kurzfristig nicht in Sicht: Die Durchschnittspreise für den Grundstoff für Solarmodule dürften weiter sinken, habe Wacker-Finanzchef, Tobias Ohler, der "Börsen-Zeitung" gesagt. "Die Verbesserung auf der Kostenseite wird das gerade ausgleichen." Puffer bleiben daher bei Investments in die Aktie Pflicht, so die Experten vom "ZertifikateJournal" zur Aktienanleihe (ISIN DE000LB2P0P8 / WKN LB2P0P) der Landesbank Baden-Württemberg. (Ausgabe 2/2020) (16.01.2020/alc/n/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.de