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13.01.20 11:45
US-Arbeitsmarktbericht lässt FED und EUR/USD unbeeindruckt

Bonn (www.anleihencheck.de) - Am US-Arbeitsmarkt wurden im Dezember 145 Tsd. neue Stellen geschaffen, so die Analysten von Postbank Research.

Damit sei der Zuwachs zwar deutlich hinter dem Vormonat zurückgeblieben, als allerdings die Rückkehr von Streikenden bei General Motors das Ergebnis nach oben verfälscht habe. Im Gesamtjahr 2019 sei das Stellenplus zudem deutlich von 2,68 auf 2,11 Mio. zurückgegangen, habe sich damit aber immer noch auf einem sehr soliden Niveau bewegt. Die Arbeitslosenquote habe zum Jahresende mit 3,5 Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit den 1960er-Jahren verharrt. Zugleich habe sich das Wachstum der durchschnittlichen Stundenlöhne von 3,1 auf 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr verlangsamt.

In der Summe würden die Arbeitsmarktdaten die FED in einer sehr komfortablen Situation lassen: Der Arbeitsmarkt präsentiere sich weiterhin robust, sodass auch die Aussichten für den privaten Verbrauch gut bleiben würden. Darüber hinaus habe sich das Lohnwachstum - von ohnehin nicht übertriebenem Niveau - zuletzt wieder verlangsamt und bringe die FED nicht in Bedrängnis, aufgrund eines höheren Preisdrucks die Zinsschraube wieder anzuziehen und damit möglicherweise der Konjunktur zu schaden. "Wait and see" dürfte damit auf absehbare Zeit die Devise der US-Notenbank bleiben. Der EUR/USD-Wechselkurs habe am Freitag entsprechend unaufgeregt auf die Daten reagiert. (13.01.2020/alc/a/a)


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