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24.10.19 09:00
Draghis letzte Pressekonferenz dürfte ohne besondere Vorkommnisse und Zinsänderungen verlaufen
First State Investments

London (www.anleihencheck.de) - Wir erwarten, dass Draghis letzte Pressekonferenz an der Spitze der EZB ohne besondere Vorkommnisse und Zinsänderungen verläuft, so Andrew Harman, Senior Portfolio Manager bei First State Investments.

Die Wirtschaftsdaten würden weiterhin eine grundlegende Schwäche des Euroraums widerspiegeln und die EZB dürfte abermals auf die bestehenden Abwärtsrisiken hinweisen. Die neue Präsidentin Lagarde stehe vor der Herausforderungen, Länder wie Deutschland und die Niederlande davon zu überzeugen, Wachstumschancen über die Fiskalpolitik zu unterstützen, anstatt sich ausschließlich auf die Geldpolitik zu verlassen. Kurzfristige Erfolge scheinen hier jedoch gering, da die von den Ländern im Verlauf dieses Monats in Brüssel vorgelegten Haushaltspläne nur einer leichten fiskalischen Expansion dienen, so die Experten von First State Investments. Die Experten hätten sich daher für eine anhaltende Schwäche des Euros und eine Verengung der Peripherie-Spreads positioniert, da sie derzeit nur wenige Katalysatoren sehen würden, die das Wirtschaftsklima im Euroraum verbessern würden. (Ausgabe vom 23.10.2019) (24.10.2019/alc/a/a)


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