Südzucker erhöht Prognose für operatives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2022/23 deutlich - Anleihenews


12.08.22 08:45
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Südzucker AG (ISIN DE0007297004/ WKN 729700) bestätigt nach einer fortgesetzt positiven Entwicklung die Erwartung eines deutlichen Anstiegs des Konzern-EBITDA und des operativen Konzernergebnisses im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 (1. Juni bis 31. August 2022) gegenüber dem Vorjahresniveau (Q2 2021/22: EBITDA: 157 Millionen Euro; operatives Ergebnis: 85 Millionen Euro), so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die Verbesserung des Konzern-EBITDA und operativen Konzernergebnisses wird dabei maßgeblich durch das Segment CropEnergies getragen.

Die Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2022/23 wird aufgrund der deutlich verbesserten Prognose für das Segment CropEnergies erhöht. Südzucker erwartet einen Konzernumsatz von 8,9 bis 9,3 (2021/22: 7,6) Milliarden Euro. Das Konzern-EBITDA wird nun in einer Bandbreite zwischen 810 und 910 (bisherige Prognose 760 bis 860; 2021/22: 692) Millionen Euro und das operative Konzernergebnis nun in einer Bandbreite zwischen 450 und 550 (bisherige Prognose 400 bis 500; 2021/22: 332) Millionen Euro gesehen.

Der seit dem Geschäftsjahresbeginn 2022/23 bis heute andauernde Ukraine-Krieg führte zu einer nochmaligen Verstärkung der bereits bestehenden hohen Volatilitäten auf den Absatzmärkten und Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten. Die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen sowie die Dauer dieser temporären Ausnahmesituation sind weiterhin nur schwer abschätzbar. Daneben bestehen auch weiterhin Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Der angepassten Prognose liegen unverändert die Annahmen zugrunde, dass der Ukraine-Krieg temporär und regional begrenzt bleibt, trotz der aktuellen Entwicklungen die physische Versorgung mit Energie und Rohstoffen gewährleistet ist und sich innerhalb des Geschäftsjahres 2022/23 die Absatz- und Beschaffungsmärkte wieder teilweise normalisieren. Dabei gehen wir auch davon aus, dass die Ausrufung der Alarmstufe des Gas-Notfallplans in Deutschland keine deutlichen negativen Preiswirkungen haben wird. Der von uns erwarteten Weitergabe der insbesondere im Rohstoff- und Energiebereich deutlich gestiegenen Preise in neue Kundenkontrakte wird eine entscheidende Bedeutung zukommen.

Der Quartalsbericht für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 wird am 13. Oktober 2022 veröffentlicht. (Pressemitteilung vom 11.08.2022) (12.08.2022/alc/n/a)





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