Northern Data veröffentlicht die Ergebnisse des Mining-Geschäfts im November 2022 - Anleihenews


07.12.22 09:00
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Northern Data AG (ISIN DE000A0SMU87/ WKN A0SMU8) (XETRA: NB2) hat heute ein Update zu den Geschäftsaktivitäten im November 2022 bekannt gegeben und meldet allein in diesem Monat Cash-Erlöse aus dem Verkauf von Bitcoin in Höhe von rund EUR 4,1 Mio., so die Northern Data AG in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Das Unternehmen erzielte aus dem Bereitstellen von Rechenleistung für Krypto-Mining, Infrastrukturleistungen und dem Verkauf von Hardware bis Ende November ungeprüfte Umsatzerlöse in Höhe von rund EUR 188 Mio. Northern Data generierte von Januar bis Ende November 2022 bereits 2.614 BTC und damit allein Bitcoin-Umsatzerlöse in Höhe von EUR 74,3 Mio. Das Unternehmen plant bis Ende 2022 zwischen 3,5-4,0 EH/s und damit insgesamt 36.000-42.000 ASIC-Miner (exkl. Hosting) in Betrieb zu haben. Des Weiteren hat das Unternehmen noch rund 13.000 Miner (rund 1,3 EH/s) eingelagert, die je nach Entwicklung der Mining-Profitabilität in den nächsten Monaten hochgefahren werden können.

Für das Geschäftsjahr 2022 hält die Gesellschaft trotz anhaltend herausfordernder Gegebenheiten im Bitcoin-Mining sowie der Entwicklungen im Cloud-Geschäft an der Gewinnprognose von EUR 40-75 Mio. bereinigtem EBITDA weiter fest. Trotz der nachfolgend erwähnten Herausforderungen und Marktlage geht das Unternehmen derzeit nunmehr davon aus, dass sich die 2022 erzielten Umsatzerlöse am unteren Rand der Prognose von EUR 200-250 Mio. bewegen werden, möglicherweise auch geringfügig darunter (5%).

Zum einen wurde das Bitcoin-Mining-Geschäft von Northern Data im Jahr 2022 stärker ausgebaut und konnte sich erfolgreich in einem Umfeld behaupten, das gleichzeitig von stark fallenden Bitcoin-Kursen (YTD: -63%), extremen Strompreissteigerungen und Höchstständen bei der Hashrate (YTD: +46%) geprägt wurde. Unter diesen Gegebenheiten wäre die Produktion zusätzlicher Rechenleistung für Bitcoins und damit eine Umsatzsteigerung nur zu Kosten möglich gewesen, die den Gegenwert der produzierten Bitcoins überstiegen. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern hat das Unternehmen den Vorteil, die operativen Stromkosten mit dem Ertrag der Rechenleistung abgleichen zu können, da es vorausschauend keine festen Strombezugsverträge abgeschlossen hat.

Zum anderen hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 ebenfalls die Kapazitäten im Cloud Computing mit Bedacht und CapEx-schonend ausgebaut. Die Möglichkeiten und sich entwickelnde Kundenbeziehungen im Cloud Computing sind vielversprechend, werden aber aller Voraussicht nach umsatzseitig erst im Geschäftsjahr 2023 substanziell zum Tragen kommen. Zugleich beabsichtigt Northern Data, die Zusammenarbeit mit NVIDIA zu intensivieren, um noch mehr Kunden die Vorteile der Northern Data Plattformen in Verbindung mit dem NVIDIA-Technologie-Stack zu bieten.

Das um den Handelsverlust (EUR -36 Mio.) bereinigte EBITDA wird aufgrund der bewussten Profitabilitätssteuerung im Bitcoin-Mining im 2. Halbjahr innerhalb der Prognose von EUR 40-75 Mio. erwartet. Die Bestätigung der EBITDA-Prognose ist trotz der marktbedingten Umsatzeinbußen auf die bedachte und flexible Steuerung der Bitcoin-Produktion zurückzuführen.

Aroosh Thillainathan, CEO und Gründer von Northern Data, kommentiert: "Unsere Mining-Strategie ermöglicht es uns agiler, effizienter und bedachter die aktuelle Marktsituation zu meistern. Als Beleg konnten wir auch im November erfolgreich weitere ASIC-Miner installieren, während viele unserer Wettbewerber aufgrund von Verschuldung gerade um ihr Überleben kämpfen. Aber auch wir haben in den vergangenen Monaten Wachstumsinvestitionen aufgrund der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage und der Priorisierung unserer Cash-Position zurückgehalten. Dadurch schonten wir unsere Liquidität und stärkten - auf Kosten des Umsatzwachstums - die strategische Handlungsfähigkeit in diesem herausfordernden Marktumfeld. Dennoch bestätigen wir unsere bereinigte EBITDA-Prognose in Höhe von EUR 40-75 Mio., obwohl wir im Jahr 2022 gleichzeitig durch stark gestiegene Strompreise, Kosteninflation bei Wirtschaftsgütern und den Kursrückgang von Kryptowährungen betroffen waren. Darüber hinaus haben wir bereits proaktiv die strukturelle Vereinfachung unserer Organisation vorangetrieben und damit unsere Kostenstruktur deutlich gesenkt, um auch im Jahr 2023 flexibel auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Davon ist auch das Cloud Computing betroffen, das die Umsatzerwartungen in das kommende Jahr verschoben hat und in neuer und effizienterer Struktur im Jahr 2023 attraktive Rechenleistungs-Lösungen für Kunden anbieten wird. In diesem Zusammenhang freuen wir uns ebenfalls auf die strategische Intensivierung der Zusammenarbeit mit NVIDIA."

Über Northern Data:

Wir bei Northern Data sind davon überzeugt, dass High-Performance Computing (HPC) nie dagewesene Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung, Wirtschaft und letztlich den menschlichen Fortschritt eröffnen wird. Unser multinationales Unternehmen wird durch die Entwicklung und den Betrieb einer effizienten, umweltfreundlichen HPC-Infrastruktur schnell zu einem weltweit bedeutenden Anbieter von GPU- und ASIC-basierten Lösungen. Wir kombinieren intelligente und nachhaltige Rechenzentren, hochmoderne Hardware und selbst entwickelte Software für verschiedene HPC-Anwendungen wie Bitcoin-Mining, Blockchain, künstliche Intelligenz, Big-Data-Analytik, IoT und Grafik-Rendering. Wir arbeiten in großen, maßgeschneiderten Rechenzentren und proprietären mobilen Hochleistungsrechenzentren, die eine ultimative Flexibilität bei der Standortwahl bieten.

Investor Relations:

Jens-Philipp Briemle
Head of Investor Relations
An der Welle 3
60322 Frankfurt am Main
E-Mail: jens-philipp.briemle@northerndata.de
Telefon: +49 171 557 6989 (07.12.2022/alc/n/a)





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