Commerzbank begibt erfolgreich weitere Additional-Tier-1-Anleihe - Anleihenews


15.06.21 16:52
anleihencheck.de

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Commerzbank begibt erfolgreich weitere Additional-Tier-1-Anleihe - Anleihenews

Die Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) hat die dritte AT-1-Anleihe aus ihrem Emissionsprogramm für zusätzliches Kernkapital (Additional-Tier-1-Kapital, AT 1) erfolgreich begeben, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die Anleihe hat ein Volumen von 500 Millionen Euro und einen festen Kupon von 4,25% pro Jahr. Das Orderbuch war mit mehr als 1,75 Milliarden Euro mehrfach überzeichnet, was das breite Interesse der Investoren widerspiegelt. Die Anleihe wird an der Börse Luxemburg gelistet. Es wird erwartet, dass Moody's die AT-1-Anleihe mit dem Rating Ba2 und S&P mit dem Rating BB- versehen wird.

Mit der Ausgabe der AT-1-Anleihe stärkt und optimiert die Commerzbank ihre Kapitalstruktur weiter. Durch die neue Emission sinkt die Anforderung an das harte Kernkapital der Commerzbank (die sogenannte "MDA-Schwelle") pro forma per Ende März 2021 um 21 Basispunkte auf 9,40%.

Im Mai 2020 hatte die Commerzbank ein Emissionsprogramm aufgelegt, mit dem sie in den nächsten Jahren sukzessive nachrangige Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 3 Milliarden Euro begeben kann. 2020 hatte die Commerzbank zwei AT-1-Anleihen aus dem Emissionsprogramm mit einem Volumen von insgesamt 1,75 Milliarden Euro platziert.

Die neue AT-1-Anleihe hat eine unbestimmte Laufzeit und einen frühestmöglichen Kündigungstermin im Zeitraum von Oktober 2027 bis April 2028. Die Anleihebedingungen sehen ein zeitweiliges Herabschreiben für den Fall vor, dass die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) der Bank unter die Marke von 5,125% fällt. Das Bezugsrecht der Aktionäre war ausgeschlossen. Joint-Lead-Manager der Transaktion waren Citigroup, Commerzbank, Deutsche Bank, Santander und UBS. (15.06.2021/alc/n/a)