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SOWITEC erhält BImSchG-Genehmigung für Windpark Hohfleck in Sonnenbühl mit 5 Windenergieanlagen - Anleihenews


01.08.22 11:15
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - SOWITEC hat vergangenen Freitag für das Windparkprojekt Hohfleck vom Landratsamt Reutlingen die Genehmigung für alle 5 beantragten Windenergieanlagen erhalten, so SOWITEC in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemitteilung:

Das Projekt Hohfleck liegt in SOWITECs Heimatgemeinde Sonnenbühl und befindet sich bereits seit über 10 Jahren in der Entwicklung. Der Antrag auf Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz wurde bereits im April 2014 eingereicht. Die Genehmigungserteilung hat sich leider jedoch durch Änderungen bei Artenschutz und aufwändigen Naturschutzuntersuchungen sowie durch zwei Gerichtsverfahren, die SOWITEC für sich entscheiden konnte, jahrelang verzögert.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass es uns nach jahrelangem Kampf gelungen ist die erste Genehmigung eines Windparks im Regionalverband Neckar-Alb seit weit über 10 Jahren zu erreichen. Damit verbunden ist auch die Hoffnung, dass es jetzt auch bei uns in der Region endlich mit dem Ausbau der Windenergie vorangeht und viele weitere Projekte folgen", so Frank Hummel, CEO der SOWITEC. "Die europaweite Dürre führt uns gerade wieder vor Augen, wie weit der Klimawandel schon vorangeschritten ist und wie dringend entschlossenes Handeln ist. Gleichzeitig erinnert uns der Krieg in der Ukraine täglich daran, dass wir auch aus Gründen der Versorgungssicherheit unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden müssen. Der Windpark Hohfleck wird dazu einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten."

Projektleiter Andreas Wagner zu den nächsten Schritten: "Wir werden zum nächstmöglichen Termin an der Ausschreibung für Windenergie der Bundesnetzagentur teilnehmen und gleichzeitig mit Hochdruck an der Umsetzung des Projekts arbeiten. Neben den Bauvorbereitungen und der Errichtung des Windparks werden wir auch umfangreiche forst- und naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen umsetzen. Wir gehen davon aus, dass die Windräder bereits im nächsten Jahr in Betrieb gehen können."

Die fünf Windenergieanlagen des Typen Vestas V126-3.6 MW, mit einer Nabenhöhe von 137 m und einer Gesamthöhe von 200 m werden im Waldgebiet zwischen Sonnenbühl-Undingen und Engstingen errichtet. Mit überdurchschnittlicher Windgeschwindigkeit, großen Abständen zu den umliegenden Gemeinden und minimalen Auswirkungen auf Natur und Umwelt ist der Standort ausgezeichnet für die Nutzung der Windenergie geeignet. Der Windpark wird genügend Strom produzieren, um über 10.000 Haushalte zu versorgen. Das sind mehr als in den umliegenden Gemeinden Sonnenbühl, Engstingen und Lichtenstein zusammen. (01.08.2022/alc/n/a)