MS Industrie: Erfolgreiches Jahr 2023 - Anleihenews


05.02.24 09:40
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Auf Grundlage der vorläufigen Umsatzzahlen des Geschäftsjahres 2023 bestätigt der Vorstand erneut seine letzte Guidance von 250 Mio. Euro, so die MS Industrie AG (ISIN DE0005855183/ WKN 585518) in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemitteilung:

Damit war die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 bei einem Wachstum von insgesamt rund +21% im Vergleich zum Vorjahr äußerst dynamisch und betraf beide Geschäftsfelder der MS Industrie AG ("MS XTEC" und "MS Ultrasonic") gleichermaßen.

MS Ultrasonic (bzw. die MS Ultraschall Technologie GmbH, Spaichingen) wurde im Jahr 2023 von der WirtschaftsWoche, einem führenden deutschen Wirtschaftsmagazin, als ein Weltmarktführer aus Deutschland in ihrer Sparte ausgezeichnet.

"Wir freuen uns, dass wir sehr früh auf diese innovative Technologie des Schweißens mit Hilfe von Ultraschall gesetzt haben. Wir entwickeln und produzieren Maschinen, die in der Lage sind, u.a. zukünftig auch im Lebensmittelbereich recyclebare Verpackungen zu verschweißen. Unsere Technologie hat aber genauso Einzug in den Hygienebereich oder in Krankenhäuser gefunden. Die MS Industrie AG hat früh in die Forschung und Entwicklung des Geschäftsfeldes investiert. Deswegen sind wir auf die Auszeichnung unseres Engagements sehr stolz", so Armin Distel, Vorstand der MS Industrie AG.

Auch wenn das Geschäftsfeld MS XTEC seine Abhängigkeit vom Automotive-Sektor weiter reduzieren wird, so lässt sich im Zusammenhang mit der Diskussion über Verbrennungsmotoren in Deutschland und damit auch europaweit festhalten: Schwere Verbrennungsmotoren sind für den Warentransport über lange Strecken auf der Straße kaum zu ersetzen. Das plötzliche Aus für die Förderung für E-Autos wird wahrscheinlich eine Rückwärtsbewegung zu effizienteren Verbrennern zur Folge haben. Der "Auto-Papst" Ferdinand Dudenhöfer prophezeit, dass selbst die PKW-Hersteller aus Kostengründen wieder verstärkt auf den Verbrenner setzen und diesen bewerben werden.

Dr. Andreas Aufschnaiter, Vorstand der MS Industrie AG: "Wir sehen, dass Verbrennermotoren im schweren Segment aufgrund ihrer Effizienz heute nicht wegzudenken sind, und entwickeln unsere Maschinenteile für große Automobilhersteller, mit denen wir langfristige Verträge haben, stetig weiter. Wir sprechen dabei von Motoren, die künftig auch für den Betrieb mit Wasserstoff bzw. synthetischen Kraftstoffen geeignet sind." (05.02.2024/alc/n/a)