Addiko verdoppelt Gewinn der ersten neun Monate auf EUR 19,6 Millionen - Anleihenews


09.11.22 11:00
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Addiko Gruppe, eine auf Konsumenten und SME spezialisierte Bank in Zentral- und Südosteuropa (CSEE), erzielte in den ersten neun Monaten einen Nettogewinn von EUR 19,6 Mio. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber EUR 9,6 Mio. im Vorjahr, so die Addiko Bank AG (ISIN AT000ADDIKO0/ WKN A2PMK5) in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

"Die Ergebnisse bestätigen, dass wir auch in einem schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Umfeld Neugeschäft generieren können und gleichzeitig unseren umsichtigen Risikoansatz beibehalten haben. Das zeigt, dass wir mit unseren Angeboten auf dem richtigen Weg sind," sagte Herbert Juranek, CEO der Gruppe. "Wir liefern auch bei Kosteneffizienz und sind daher auf eine Phase höherer Volatilität gut vorbereitet."

Um weiteres Wachstum zu erzielen, hat die Gruppe vor kurzem eine Marketingkampagne gestartet, um Kunden über Angebote im aktuell herausfordernden Umfeld zu informieren:
"Addiko wird sich weiterhin auf digitale Innovationen und attraktive Produktangebote für Konsumenten und Unternehmer in der gesamten Region konzentrieren," so Juranek. "Daneben wird die Bank auch weiterhin an ihrem ESG-Aktionsplan und an einem neuen Aktienrückkauf nach Abschluss eines ersten Programms im April dieses Jahres arbeiten."

Starkes Wachstum in den Fokusbereichen in den ersten neun Monaten 2022

- Operatives Ergebnis steigt um 28% auf EUR 55,6 Mio. gegenüber EUR 43,5 Mio. im Vorjahr
- Betriebsaufwendungen innerhalb der Guidance; Reduktion um 2,2% gegenüber Vorjahr
- Risikokosten bei EUR -16,3 Mio. oder -0,49% gegenüber EUR -12,9 Mio. im Jahresvergleich
- NPE-Quote stabil bei 2,8% (2021: 2,9%) mit höherer NPE-Deckung bei 78,9% (2021: 71,9%)
- Return on Tangible Equity (@14,1% CET1 Quote) steigt auf 4,6% (2021: 2,5%)
- EPS 3Q22 verdoppelt sich auf EUR 1,01 gegenüber EUR 0,49 im Vorjahr

Das Ergebnis nach Steuern von EUR 19,6 Mio. (3Q21: EUR 9,6 Mio.) wurde durch eine starke Geschäftsentwicklung, solides Kostenmanagement und ausgeglichene Risikokosten unterstützt. Die Risikokosten beliefen sich auf EUR -16,3 Mio. oder -0,49% (3Q21: EUR -12,9 Mio.). Während die Qualität der entsprechenden Vermögenswerte weiterhin stark war, beschloss Addiko angesichts der erhöhten Volatilität des wirtschaftlichen Umfelds bei der Risikovorsorge vorsichtig zu bleiben. Als Resultat wurde die post-model Anpassung unverändert bei EUR 13 Mio. belassen.

Der Anteil der beiden Fokusbereiche Konsumenten und SME stieg auf 81% der Bruttokundenforderungen gegenüber 74% zum Jahresende 2021. Der Gesamtumfang der Bruttokundenforderungen (performing loans) bliebt mit EUR 3,34 Mrd. stabil und verzeichnete trotz des beschleunigten Abbaus in den Nicht-Fokusbereichen sowie der Reduktion der ertragsschwachen mittelgroßen SME-Volumina ein Wachstum im Vergleich zu EUR 3,29 Mrd. zum Jahresende 2021. Insgesamt belief sich das Wachstum der Fokusbereiche auf 9% im Jahresvergleich (+10% seit Anfang 2022), wobei diese ohne die mittelgroßen Unternehmen im SME-Segment um 15% wuchsen.

Das Nettozinsergebnis stieg um 2% auf EUR 129,3 Mio. (3Q21: EUR 126,8 Mio.), die entsprechende Nettozinsmarge auf 2,97% (3Q21: 2,85%) trotz der bewussten Reduktion in den Nicht-Fokusbereichen. Unterstützt wurde dies ferner durch ein deutliches Wachstum im Provisionsergebnis um 11,9% gegenüber dem Vorjahr auf EUR 55,4 Mio. (3Q21: EUR 49,5 Mio.). Trotz der Euro-Einführungskosten in Kroatien, der Kosten für die Neupositionierung der Marke und des Inflationsdrucks sanken die Betriebsaufwendungen infolge des Transformationsprogramms um 2,2% auf EUR -124,7 Mio. im Jahresvergleich (3Q21: EUR -127,5 Mio.). Die Cost-Income Ratio verbesserte sich weiter auf 67,5% (3Q21: 72,3%).

Die NPE-Quote blieb mit 2,8% (2021: 2,9%) stabil bei einer höheren NPE-Deckung durch Risikovorsorgen von 78,9% (2021: 71,9%). Die NPE-Quote auf on-balance loans lag bei 3,9% (2021: 4,0%) basierend auf notleidenden Bruttokundenforderungen (NPE) von EUR 183 Mio.(2021: EUR 194 Mio.).

Die CET1-Quote lag bei 21,8% auf Übergangsbasis und 21,3% IFRS 9 fully-loaded (2021: 22,2% bzw. 21,6%). Die Kapitalquote wurde durch den EZB Waiver für strukturelle Fremdwährungspositionen und die Reklassifizierung des Treasury-Portfolios in den EU-Einheiten, die aufgrund der Änderung der Gesamtstrategie der Bank durchgeführt wurde, positiv beeinflusst.

Für das Gesamtjahr 2022 hat der Konzern den im Vorquartal nach oben revidierten Ausblick bestätigt:

- Bruttokundenforderungen bei ca. EUR 3,3 Mrd. mit mehr als 10% Wachstum in den Fokusbereichen
- Nettobankergebnis über EUR 240 Mio. aufgrund verbesserter Geschäftsaktivitäten trotz des beschleunigten Abbaus in den Nicht-Fokusbereichen (zuvor: stabil auf Vorjahresniveau von ca. EUR 236 Mio.)
- Reduktion der Betriebsaufwendungen auf unter EUR 167 Mio. aufgrund des gestiegenen Inflationsdrucks, ohne Berücksichtigung der Implementierung des Euro in Kroatien mit geschätzten Kosten im mittleren einstelligen Euro Millionenbereich (zuvor: unter EUR 165 Mio.)
- Gesamtkapitalquote von über 18.6% auf Übergangsbasis
- Summe des übrigen Ergebnisses und der Kreditrisikokosten auf finanzielle Vermögenswerte bei ca. 1% der durchschnittlichen Nettokredite an Kunden

Das 3Q22 Ergebnis kann unter folgenden Link heruntergeladen werden: http://www.addiko.com/de/finanzberichte/

Auf der Investor-Relations-Website der Addiko Gruppe https://www.addiko.com/de/investor-relations/ finden sich weitere Informationen, darunter auch Finanz- und sonstige Informationen für Investoren.

Kontakt
Constantin Gussich
Head of Investor Relations & Group Corporate Development
investor.relations@addiko.com

Über Addiko Gruppe:

Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und von der österreichischen Finanzmarktaufsicht sowie der Europäischen Zentralbank als konzessioniertes Kreditinstitut beaufsichtigt wird, und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro. Mit ihren sechs Tochterbanken betreut die Addiko Gruppe zum 30. September 2022 rund 0,8 Millionen Kunden im CSEE-Raum über ein gut verteiltes Netzwerk von 154 Filialen sowie moderne digitale Bankvertriebskanäle.

Die Addiko Gruppe positionierte sich mit einer klaren Strategie als spezialisierter Bankkonzern für Consumer und kleine und mittlere Unternehmen (SME) mit dem Schwerpunkt auf dem Ausbau des Consumer- und SME-Kreditgeschäfts sowie des Zahlungsverkehrs ("Fokusbereiche"). In diesem Bereich bietet die Addiko Gruppe unbesicherte Kreditprodukte für Konsumenten sowie Betriebsmittelkredite für ihre SME-Kunden an, und finanziert sich überwiegend über Privatkundeneinlagen. Die Addiko Gruppe hat ihre Kreditportfolios in den Bereichen Mortgage, Public Finance und Large Corporates ("Nicht-Fokusbereiche") in den letzten Jahren kontinuierlich reduziert und auf diese Art und Weise liquide Mittel und Kapital für das sukzessive Wachstum ihrer Portfolios in den Bereichen Consumer und SME bereitgestellt. (09.11.2022/alc/n/a)





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