Inflationsentwicklung in Europa: Zwischen positiven Signalen und der Zielvorgabe der EZB


29.11.23 10:14
eToro

London (www.anleihencheck.de) - Auch in Europa bleibt die Inflation nach wie vor der bestimmende Faktor dafür, wie schnell die Zinsen gesenkt werden, so die Experten von eToro.

Seit dem Höchststand im Oktober 2022 von 10,6 Prozent weise der Trend eindeutig auf eine positive Entwicklung hin. Trotzdem liege die Inflation weiterhin über dem von der EZB angestrebten Ziel von 2 Prozent.

Im Oktober habe sich der deutliche Abwärtstrend fortgesetzt, von 4,3 Prozent im September auf 2,9 Prozent. Dies markiere den niedrigsten Stand seit Juli 2021 und stelle mit einem Rückgang von 1,4 Prozent den stärksten Abschwung seit März dar.

Die Inflationsdynamik zeige, dass die aggressive Zinspolitik entsprechende Wirkung zeige. Die daraus resultierende Verlangsamung der Wirtschaft unterstütze die EZB dabei, ihre Ziele schneller zu erreichen.

Am bevorstehenden Donnerstag würden die Verbraucherpreise für die Eurozone bekannt gegeben. Im November werde erwartet, dass die Inflation ihren Abwärtstrend stoppt und stabil bei 2,9 Prozent bleibe.

Eine unerwartete Abschwächung der Inflation könnte Spekulationen auf eine baldige Zinswende befeuern und den Euro belasten. Aktien und Anleihen könnten von einem solchen Szenario profitieren. (29.11.2023/alc/a/a)





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