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Unternehmensanleihemarkt Euroland: Negative Nachrichten scheinen eingepreist zu sein


14.11.22 09:00
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Oktober hat die Sorge um einen harten konjunkturellen Winter die Spreads von iTraxx Main und Crossover kräftig nach oben getrieben, es wurden in etwa die Hochstände aus der ersten Corona-Welle im März 2020 erreicht, so die Analysten der DekaBank.

Seitdem hätten aber Erfolge bei Ersatzlieferungen für Gas und die Einschätzung, dass bei den Notenbanken die Hochpunkte der Zinsanhebungen in etwa absehbar sein könnten, eine deutliche Korrektur nach unten eingeleitet. Die Geschäftsberichte für das dritte Quartal seien noch einigermaßen gut ausgefallen, einige Firmen hätten sogar positiv überraschen können, aber die Ausblicke für das Winterhalbjahr würden teils kräftig nach unten korrigiert, ebenso viele Analystenschätzungen. Dennoch scheinen an den Kreditmärkten bereits die meisten negativen Nachrichten eingepreist worden zu sein, so die Analysten der DekaBank. (Ausgabe November 2022) (14.11.2022/alc/a/a)